Globalization is the most caring and compassionate strategy we can implement to help the developing world lift itself out of poverty. This is the simple truth. But how many people understand this truth? The Left has convinced the idealistic young that globalization is harming the developing world — that it is a plot by greedy corporations to rule the world. The freedom movement has a responsibility to explain the wisdom of globalization and to hold it up as a noble ideal.
via balou
diese salbungsvollen sätze behalten wir mal im hinterkopf und schauen uns folgendes bild an: wir sehen einen familienvater, schuhmacher von beruf, mit seiner frau und seinen drei kindern in einer ärmlichen, karg eingerichteten, aber sauberen, aufgeräumten holzhütte. ein bild wie es zu hunderttausenden, wenn nicht millionen in lateinamerika herrscht: die menschen wissen sich einzurichten und von dem wenigen zu leben, das sie haben. nichts ungewöhnliches also. aber so richtig glücklich sehen die leute nicht aus. schauen wir noch einmal hin. und wir sehen es. der mann, der da inmitten seiner familie sitzt, hat keine beine. ein schuhmacher ohne beine… manch einer mag sich auf die schenkel klopfen, ich nicht:
der mann hat seine beine verloren, als er versuchte, auf einen güterzug richtung norden zu springen. er wollte in die gelobten usa, wo er hoffte, arbeit zu finden, weil er in tegucigalpa mit seinem handwerk keine chance gegen die billigimporte aus asien hatte.
man könnte sagen, er ist zweimal unter die räder gekommen: unter die des güterzuges und die der globalisierung.
und jetzt denken wir nochmal an den scheiß, den der ceo aus dem reichen norden verzapft hat…
so lange globalisierung für die ärmeren staaten nur heißt, ihre märkte für die überschüsse der industriestaaten öffnen zu müssen auf kosten der verelnedung ihrer bevölkerungen, so lange bleiben sätze wie “Globalization is the most caring and compassionate strategy we can implement to help the developing world lift itself out of poverty. This is the simple truth” hohle phrasendrescherei, oder noch ehrlicher: blanke lügen.





Mohnhaupt und Klar haben lange genug gesessen. Lasst sie endlich raus aus dem Knast. Der Staat kann kein Interesse mehr haben an einer noch längeren Haft und selbst Herr Schleyer Junior ist der Meinung, dass es genug ist. Diese Leute haben jetzt teilweise die Hälfte ihres bisherigen Lebens hinter Gittern verbracht. Genug gebüßt. Das Leid, dass sie anderen angetan haben, ist sowieso nicht wiedergutzumachen. Gebt diesen Leuten eine Chance auf ein zweites, anderes Leben!
