Weblog-Archiv für 12. März 2007

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millionenabwrackprämie für niedersächsische arbeitsplätze

März 12, 2007

hier gibt’s eine schöne geschichte, die herrn wuff, seines zeichens ministerpräsident von niedersachsen, eigentlich so richtig auf die palme bringen müsste. aber der herr begnügt sich lieber damit, freudig mit dem schwanz zu wedeln, wenn herr müller mal vorbeischaut.

update: kommentator steff machte mittlerweile darauf aufmerksam, dass an den gerüchten über eine müller-npd connection nichts dran ist. das mag wohl so sein. ist mir aber auch schnurz. mir geht es hier in erster linie um den subventionsabzocker und genmilchmüller.

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leseempfehlung level 10

März 12, 2007

ein feiner artikel über die, die man “die schreibnutten der springerpresse” nennen würde, hätte man keine kinderstube. oder eine wie mancher bewohner eines der vielen berliner problemviertel.

intereressant wären auch infos zu den verstrickungen der subjekte des artikels mit dem exxon-klimawandelsleugnernetzwerk und ihr engagement, bzw die gagen, die sie von bayer crop sciences, monsanto, vattenfall, eon, enbw und rwe für gefälligkeitsartikel zu den themen genscheiße und atomstrom in der WELT kassieren. aber auch das wird rauskommen. irgendwann.

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paradox: antietatist schreit nach dem staat

März 12, 2007

und so hört es sich an, wenn eine lobby nicht mehr weiß, wie sie an das geld der bürger kommen soll, um es an der börse zu verbrennen oder in andere taschen “umzuschichten”:

>>Die Aktie müsse in breiten Bevölkerungskreisen intensiver genutzt werden als bisher, aber auch mehr Unternehmen müssten an die Börse gehen, forderte von Rosen. “Ein wichtiger Ansatzpunkt hierfür ist eine Steuerpolitik, die den Kapitalmarkt wie auch die betriebliche und private Altersvorsorge fördert. Die für 2008 geplante Unternehmenssteuerreform muss hier die richtigen Weichen stellen.”
Januar 06

Die Zahl der direkten Aktionäre nahm um 504.000 auf 4,2 Millionen ab, die Zahl der Fondsbesitzer um 118.000 auf 7,9 Millionen.

“Diese Entwicklung ist keineswegs zufriedenstellend,” kommentierte Rüdiger von Rosen, Leiter des Deutschen Aktieninstituts, die Zahlen. “Wir müssen die Aktienakzeptanz in Deutschland deutlich steigern, um das Potential der Aktie zur Lösung der drängenden wirtschafts- und sozialpolitischen Probleme zu nutzen. … Eine höhere Akzeptanz der Aktie liege sowohl im Interesse der Anleger wie auch der Unternehmen. Allerdings sei die Politik gefordert, adäquate Rahmenbedingungen für die Aktienanlage und Vermögensbildung zu schaffen.”
Januar 07<<

stichwort altersversorgung über aktien: wie war das mit enron? was ist mit den betriebsrenten dort passiert? wenn ich mich recht erinnere, haben die menschen dort aufgrund der machenschaften des bushfreunds kenneth lay alles verloren…