Weblog-Archiv für 19. März 2007

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leute, fahrt autos, mit denen ihr auch umgehen könnt!

März 19, 2007

neulich hab ich mich drüber ausgelassen, dass frauen nicht mit solch großen autos wie ‘nem cayenne umgehen können. ich weiß jetzt: sie können auch nicht mit dem hyunday santa fé umgehen. und es sind auch nicht unbedingt rechtsanwaltsgattinnen: ich fuhr vergangenen samstag auf einem supermarktparkplatz in der kolonne mehrere minuten hinter besagtem fahrzeug her, als es unvermittelt stehen blieb und die fahrerin den rückwärtsgang einlegte. ich dachte mir: die wird mich schon gesehen haben. pustekuchen: sie fuhr mir straight drauf auf die kiste, dass es knirschte. vollkommen begeistert darüber, dass ausgerechnet mir ein fahrvermögensbefreiter suv-arsch die kiste demoliert hatte, stieg ich aus. entgegen kam mir eine ziemlich quadratische frau, etwa 1,60 auf 1,60 mit hochrotem, kopf, die immer nur hysterisch stammelte “ich hab’ sie nicht gesehen - ich hab’ sie nicht gesehen - ich hab’ sie nicht gesehen” - “denk’ ich mir”, brummte ich und kniete mich unter den stoßfänger meines sportwagon. nachdem ich erstmal keine schäden fetstellen konnte, verlangte ich die adresse der frau und überreichte ihr meine visitenkarte, worauf das gezeter erst richtig los ging: “da ist doch gar nix!”- “da ist doch gar nix!” die birne der santa fé-quadratfrau wurde immer röter. in dem moment schaltete sich einer der parkplatzwächter ein, der die geschichte mitbekommen hatte und riet ihr, ihre personalien besser abzugeben, es gebe genug zeugen und mit polizei würde es noch unangenehmer für sie. das wars dann auch. meine karre steht in der werkstatt zur begutachtung. scheiß suv’s. das hat’se jetzt von ihrem blöden gezeter.

nachtrag:es gibt noch mehr leute, denen die suffs und ihre fahrer/innen auf die nerven gehn… :-)

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volk in geiselhaft

März 19, 2007

ich halte die entität der palästinenser für ein volk, das seit fast 40 jahren als spielball wechselnder interessen herhalten muss. erst waren sie es von nasser, dann die von assad, sadat und hussein, heute sind sie die spielbälle des jungen assad und des achmachmerjihad und ihrer jeweiligen marionetten (die rolle saudi-arabiens in diesem spiel und der VAE ist vollkommen obskur).

ein volk in geiselhaft sind aber auch die israelis: sie haften für die interessen der usa im nahen osten. sie müssen die terroristischen attacken der hamas ertragen, die wiederum ihrer eigenen regierung und der regierung der usa als rechtfertigung für ihre jeweilige politik dienen.

das ist das wahre dilemma: wenn mohammed y. aus gaza-stadt und david z. aus haifa zusammensitzen und sich unterhalten, stellen sie fest, dass sie beide nur eines wollen: in ruhe und frieden leben, ihre kinder großziehen und ein gutes leben haben. was sie in diesem land auch haben könnten.

nur: ihre mächtigen haben überhaupt kein interesse an frieden. es geht um rüstungsgüter, die auf beiden seiten gewinnbringend (für wen wohl?) verkauft werden, es geht um die entwicklung hochwertiger militärtechnik in israel (wer wollte das noch bezahlen, wenn plötzlich frieden wäre?), es geht darum, dass bestimmte leute sich die taschen hemmungslos vollstopfen (korruption, gaza & israel).

daher: wer vernünftig ist und die möglichkeit hat, der macht sich sowohl aus dem gaza-streifen und den „territories“ (wie die israelis so vollkommen rassismusunverdächtig die palästinensischen siedlungsgebiete im westjordanland nennen) wie auch aus israel besser vom acker: dahin, wo man noch einigermaßen in frieden und ruhe leben kann.

ps: völker in geiselhaft sind auch die iraker, iraner, nordkoreaner, zimbabwer, sudanesen und andere mehr. kümmern sich z.b die gesellschaft für bedrohte völker oder wadi.net um diese leute? kaum. ist ja auch nicht die us-interessensphäre….

pps: man darf mir gerne vorhalten, ich sei ein gutmensch. das ist mir angesichts von vollkommen verblödeten kriegshetzern und rassisten sogar eine ehre.

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nazis ausgenazzt!

März 19, 2007

wie geil ist das denn? nazifrei per gerichtsbeschluss und auch das braune rattennest “heisenhof” im landkreis verden sind die nazis erstmal los. ob sie den rieger, der zu blöd ist, sich ans britische privatrecht zu halten, jetzt grillen? teeren? federn? rädern? vierteilen? oder einfach nur hinrichten? von mir aus könnensen im moor versenken. jedenfalls: gute heimreise!

heute sind wir alle pößnecker! :-)
via sargnagelschmiede

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exklusive vorabveruffentlichung auf “professional slacker”

März 19, 2007

interview mit einem gefährlichen irren

uff köttel gilt als einer der aktivsten antimarienkäferisten in deutschland. nun plant er, eine neue partei aus der taufe zu heben, deren vorrangiges ziel sein soll, die ausufernden rechte der marienkäfer zurückzudrängen, um einer schleichenden unterwanderung der bundesdeutschen gesellschaft durch 4-punktige marienkäfer entgegenzuwirken. wir trafen ihn am rande einer veranstaltung, auf der er sich unter anderem für ein rigoroses verbot des blattlausmelkens für marienkäfer in deutschland aussprach.

jr: herr köttel, dürfen wir sie uff nennen?

köttel: aber ja, bitte.

jr: uff, da sind wir froh. wie bewerten sie die tatsache, erwähnung in so weltberühmten tageszeitungen wie der backnanger kreiszeitung, der neuß-grevenbroicher zeitung oder dem bocholter-borkener volksblatt zu finden?

köttel: ich sehe darin in erster linie die bestätigung dafür, dass mein anliegen, nämlich der kampf gegen das organisierte marienkäfertum, von außerordentlich großer nichtigkeit für unsere gesellschaft ist. die menschen wollen sich einfach nicht von marienkäferbekämpfern in ihrer freizeit belästigen lassen.

jr: sie sprechen sich offen für ein verbot der blattlausmelkerei aus.

köttel: ja, allerdings! wo kämen wir denn hin, wenn jeder einfach so blattläuse melken dürfte? das wäre nicht nur das aus für unsere angeschlagene chemische industrie, die keine insektenvernichtungsmittel mehr absetzen könnte, sondern gefährdete auch den zusammenhalt in dieser gesellschaft – schließlich ist die blattlausmilch das natürliche adhäsiv, die bindung zwischen uns rechtsgläubigen. das meint auch der weltberühmte blattlausmolkereimogul rellüm!

jr: uff, übertreiben sie da jetzt nicht ein wenig?

köttel: von übertreibug kann keine rede sein! schauen sie sich doch nur einmal um! wir sind von trilliarden marienkäfern umgeben, die nur darauf warten, die macht in diesem unserem lande – wie altvater kohl sagte -zu übernehmen! echt jetzt [rausredigiert, ed.]

jr: herr köttel…

köttel: sie wollten mich uff nennen…

jr: uff, also gut. glauben sie nicht, dass sie mit ihrer neuen partei die anderen splittergruppen rechts von cdu und csu kannibalisieren?

köttel: von kannibalisieren kann man in diesem zusammenhang nicht sprechen. im gegenteil, wir werden sie melken, bis sie tot umfallen wie die leeren hüllen, die sie bereits jetzt sind. wir werden sie exterminieren, ganz nach dem vorbild meiner idole john rambo, rocky balboa, james bond und natürlich dem terminator himself.

jr: äh, uff, wollten sie nicht vorrangig gegen das marienkäfertum agitieren?

köttel: wie? wovon sprechen sie? ich bin der chefmelker hier im ring! und überhaupt: wie kommen sie dazu, mich beim vornamen zu nennen?

jr: eure pestizidilenz, wir danken für das gespräch. – zurück zum stunkhaus.

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addio, alfa brera!

März 19, 2007

qui viene la macchina più bella: Read the rest of this entry ?