Weblog-Archiv für 26. März 2007

h1

wissmann soll oberster autolobbyist werden

März 26, 2007

gebt ihm einen porsche, einen baum und 50 meter.

h1

*chrr* de jo…, de moslime! *chrr*

März 26, 2007

deutschland braucht ein neues feindbild?

spiegel,

wäre ich noch dein abonnent, ich würde spätestens jetzt kündigen, wo der wahnsinn in form eines massiven broderline-syndroms endgültig das sagen bei dir übernommen zu haben scheint. zum glück habe ich das drama mit euch bereits zu zeiten des anschwellenden steingartgesangs beendet, das sich mittlerweile vom neoliberalismusdelirium zum schweren gelbfieber ausgewachsen hat.

nichtsdestotrotz habe ich heute einen blick in euer druckerzeugnis getan. mit denselben vorbehalten übrigens, mit denen ich früher nur die blöd angepackt habe, so tief seid ihr schon gesunken.

und dann lese ich all das dumme, abgedroschene zeug, das mir beinahe täglich auf einschlägigen websites bis zum erbrechen serviert wird. ich nehme an, ihr hattet den (fraglos verkaufsfördernden) titel fertig, bevor die story da war, die man nichtmal mehr kursorisch lesen mag, weil sie so sterbenslangweilig ist. da hilft dann auch kein chefpolterer und kein verfassungsrichterinterview…

für ein neues feindbild reicht das jedenfalls noch lange nicht.

der titel? ein ziemlich geschmackloser marketing-gag.
nachtrag 27/3: heide platen in der taz:
[...] Zwischen der Wahrung berechtigter Interessen von Frauen, Orientierung an humanistischen Werten und Überfremdungsangst gehen der Islam-Debatte derzeit Maß und Ziel verloren. Alice Schwarzer verglich den Islam mit dem Faschismus, der Spiegel fantasiert in seiner aktuellen Ausgabe vom “Mekka Deutschland”.[...]

und auch der sargnagelschmied hat eine ziemlich eindeutige meinung.

nachträge: mehr dazu hier und hier eine schöne titel-verarsche.

daniel bax in der taz:
>> Die üblichen Populisten wie Alice Schwarzer, Henryk M. Broder und Edmund Stoiber stört das freilich wenig. Die bizarre Episode bietet ihnen einmal mehr einen willkommenen Anlass, vor “islamistischer Unterwanderung” zu warnen und ihren antimuslimischen Ressentiments freien Lauf zu lassen. Indem sie den Sinn von Liberalität und Religionsfreiheit anzweifeln, kommen sie rechtsextremen Volksverhetzern bedenklich nahe.

Auch die Bild-Zeitung und der Spiegel nutzen den Fall (der geistig verwirrten Frankfurter Richterin, jr), um Überfremdungsängste zu schüren.<<

h1

wenigstens ehrlich

März 26, 2007

interessant, welche haltung die mächtigen so gegenüber denen einnehmen, die ihnen ihre stellung ermöglichen… sehr schön dieser kommentar zum selben thema.

h1

dank an dich, pantoffelpunk!

März 26, 2007

für das schöne antinazitag übrigens!