Am 4. Mai 1970 werden an der Universität von Kent im US-Bundesstaat Ohio vier Studentinnen und Studenten erschossen und neun weitere zum Teil schwer verletzt. Von Soldaten der Nationalgarde. Der Hintergrund dieser Tragödie:
Am Vormittag haben sich Studenten der Universität friedlich auf dem Campus versammelt, um gegen die Ausweitung des Vietnam-Krieges nach Kambodscha zu demonstrieren. Bewaffnete Nationalgarde marschiert auf und eröffnet das Feuer, “ohne bedroht oder in Gefahr zu sein”, wie später das FBI feststellt, innerhalb von nur 13 Sekunden werden mindestens 67 Schüsse abgefeuert - die Studenten Allison Krause, Bill Schroeder, Sandy Scheuer und Jeff Miller sind auf der Stelle tot.
Dass trotz einiger hundert Augenzeugen kein Soldat der Nationalgarde für die Schüsse auf unbewaffnete Studenten bestraft wurde, macht den 4. Mai 1970 zu einem bis heute unverarbeiteten Trauma in der Geschichte der USA.
“RIGHT HERE, GET SET, POINT, FIRE!”


