für den neuen sds bist du wohl zu alt. und zu rechts. und das scheint dir irgendwie zu stinken, was? :-)))
Weblog-Archiv für 10. Mai 2007

monsanto: fresst eure genscheiße selbst!
Mai 10, 2007>>POTSDAM. Nach dem vorläufigen Handelsstopp für die Genmaissorte Mon 810 der Firma Monsanto fürchten Brandenburger Bauern nun, dass sie auf ihrem gerade ausgesäten Genmais sitzenbleiben. Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) hatte den Handel mit Mon 810 erst gestoppt, nachdem die Bauern ihren Genmais auf den Versuchsfeldern ausgesät hatten. “Die Ernte dürfte nun faktisch wertlos und unveräußerlich sein”, sagte Kornelia Wehlan, Agrarexpertin der Linkspartei.PDS, nach einer Sitzung des Agrarausschusses im Landtag. Seehofers Ministerium hatte auf der Grundlage von jahrelang bekannten Studien erst jetzt festgestellt, dass “der Anbau von Mon 810 eine Gefahr für die Umwelt darstellt”….<<
und hin und wieder haben auch die SPONöler einen lichtblick. insbesondere dann, wenn der pitbull nix zu sagen hat, gell, herr blumencol?

dieser posener von der welt
Mai 10, 2007hat vielleicht zum ersten mal was vernünftiges getan und schon kriegt er ein echo, das er sonst in 20 millionen jahren nicht bekommen hätte.
prima.

der maulheld hat gewonnen
Mai 10, 2007jetzt wollen wir mal sehen, wie sarkozy mit seinem aufsässigen und streikfreudigen volk umgeht, oder ob es ihn nicht ganz schnell einbremst…
es wird spannend. bleiben wir dran. ![]()
update1/0805: es geht schon los - “unions fire first shots in battle with sarkozy”
update2/0905: ump-abgeordenter zu sarkozys luxusreise - Dies ist nicht gerade der Kandidat des Volkes
update3/1005: sarko stinkt wie ein alter fisch -Urlaubs-Sponsor erhielt Regierungsaufträge

diekmann - newszuhälter der “brd”
Mai 10, 2007er sieht nicht nur aus wie ein lude. er ist ein lude. dieser schmierige, gegelte wichser der macht über das schicksal allzu vieler menschen. ihrm geht einer ab, wenn er menschen bloß stellen kann, er erlebt seine orgasmen, wenn er menschen zugrunde richtet. er ist der abschaum des abschaums. dass derfußballverrückte ex-schiri und buchhändler aus bonn den luden verteidigen würde, war ja nach maßgabe des axel c. für seine klopapiere auch klar. nicht wahr?
und deshalb qualifiziert für höhere aufgaben im springer-verlag.

batschkapp-audience vs. ffm-spießertum
Mai 10, 2007gerade im lokalen supermarkt erlebt: an der kasse stehen drei frauen. die ganz hinten ist eine ca. 45-jährige ärztin, arztgattin oder vorstandssekretärin auf urlaub, bekleidet mit dunkelblauen jeans, einem braunen t-shirt und einem braunen, leichten strickjäckchen. passend zu ihren braunen augen und ihrem braunen (gefärbten?) haar. sie ist ungefähr 1,80 groß und sehr, sehr schlank. und wenn ich sage “sehr” dann meine ich “sehr”. ihr gesicht allerdings verrät ihr alter, sie kann es nicht verbergen.
vor ihr in der reihe stehen zwei punkinnen, die offenbar auf ein konzert in der “batschkapp” gehen wollen heute abend. die beiden sind ungefähr 18 oder 19, vielleicht auch 20, keine ahnung, ist auch egal. (jedenfalls mindestens halb so alt wie die lady hinter ihnen) beide tragen punk-kleidung, aber durchaus mode- und figurbewusst. die eine ist fast noch größer als unsere arztgattin und hat echte modelmaße. die andere ist etwas kleiner und hat jede menge eisen im gesicht. aber beide sind hübsche mädchen, das sieht man an ihren augen und beide haben echt wilde punkfrisuren. zum teil rasierte schädel und bunt gefärbt. sehr schick.
und jetzt zum punkt: die alte (so nenn’ ich die arztgattin jetzt mal) beschoss die beiden jungen mit blicken, die zwischen abscheu und eifersucht changierten. sie musterte die beiden von oben bis unten mit einer ablehnung in den augen, dass ich sie beinahe mit beate klein, geht’s ihnen gut? angesprochen hätte. die frau war in ihrer angehungerten nullerhose und mit ihrem faltigen hals derart angeschissen davon, dass diese beiden punkinnen ihre jugendliche schönheit nichtmal durch ihr punksein kaputtmachen konnten, dass die spießerin es kaum aushalten konnte.

die macht der insm
Mai 10, 2007schnell und hart zuschlagen. so werden missliebige meinungen liquidiert.
es lebe die demokratie! macht die arbeitsweise der neoliberalen öffentlich!

nach den staatlichen einschüchterungsversuchen - jetzt erst recht!
Mai 10, 2007der gewerkschaftsaufruf gegen den g8-gipfel:
Als GewerkschafterInnen aus vielen Ländern sind wir Teil des Protestes gegen den G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm. Wie keine andere internationale Institution sind diese jährlichen Gipfeltreffen Symbol der weltweiten neoliberalen Dominanz.
Weltwirtschaftsgipfel dienen der globalen Koordination und der Machtaufteilung. Damit stabilisieren sie die neoliberale Weltwirtschaftsordnung mit ihren immer schlimmeren Folgen für die Mehrheit der Menschen. Eine elitäre Minderheit eignet sich dabei den Reichtum an, den Millionen Menschen produzieren.
Wir unterstützen den Protest gegen imperiale Machtstrategien und Kriege, gegen den Raubbau an der Natur und den immer bedrohlicher werdenden Klimawandel. Entgegen seiner Verheißungen treibt der globale Kapitalismus die Menschheit in die Existenzkrise. Ohne Frieden ist alles nichts. Und ohne Antwort auf die drohende Klimakatastrophe ist alles nichts.
Die Globalisierung von Kapital- und Arbeitsmärkten hat die Beschäftigten weltweit in Konkurrenz zueinander gebracht. Skrupellos werden die Belegschaften einzelner Länder, Branchen und Standorte gegeneinander ausgespielt - in einem Dumpingwettbewerb um Arbeitsplätze, Arbeitsbedingungen, Löhne und Menschenwürde. Als GewerkschafterInnen fordern wir daher:
- Die Kernarbeitsnormen sind ein Menschenrecht und müssen als Mindeststandards durchgesetzt werden. Dazu zählen die Rechte auf Bildung von Gewerkschaften und auf das Führen von Kollektivverhandlungen, die Abschaffung von Kinder- und Zwangsarbeit und das generelle Diskriminierungsverbot in Arbeit und Beruf. Verstöße müssen öffentlich gemacht und mit harten Sanktionen belegt werden.
- Gesetzliche Höchstarbeitszeit: Arbeitsumverteilung ist das entscheidende Mittel gegen eine Arbeitslosigkeit von 200 Millionen Arbeitlosen und 1,4 Milliarden “working poor” weltweit. Produktivitätsfortschritte müssen über Arbeitszeitverkürzungen zum gesellschaftlichen Fortschritt werden: die 30-Stunden-Woche ist das Ziel, die 40 Std.-Woche muss weltweit gesetzliche Höchstarbeitszeit werden.
- Mindestlöhne, die es in einigen Ländern, wenn auch unzureichend, schon gibt, müssen zu weltweiten Mindeststandards werden. Mit jeweils 60% des nationalen Durchschnittlohns müssen sie globale Gültigkeit entfalten.
- Systeme der öffentlichen Daseinsvorsorge und Zukunftssicherung müssen aufgebaut bzw. vor Privatisierung und Kommerzialisierung geschützt werden. Gesundheit, Bildung, öffentliche Sicherheit und die natürlichen Lebensgrundlagen dürfen nicht zu Waren werden.
- Betriebliche Schutz- und Beteiligungsrechte müssen gesetzlich geregelt werden, um Beschäftigten einen Mindestschutz vor Arbeitgeberwillkür zu gewährleisten.
Das Kräfteverhältnis zwischen Kapital und Arbeit hat sich im Zuge der Globalisierung dramatisch zugunsten des Kapitals verschoben. Globale Finanzmärkte und grenzüberschreitend agierende Unternehmen verfügen inzwischen über ein gigantisches Erpressungspotential gegenüber Nationalstaaten (Steuer- und Umweltdumping, Deregulierung der Arbeitsmärkte) und gegenüber nur nationalstaatlich agierenden Gewerkschaften.
Aus dieser historischen Defensive müssen wir herauskommen, indem wir uns dem Kapital an die Fersen heften, Sprachschwierigkeiten und wechselseitige Unkenntnis überwinden und das Gemeinsame in unseren Interessen erkennen, grenzüberschreitend auf allen gewerkschaftlichen Ebenen zusammenarbeiten und zu Protesten und Widerstand zusammenfinden, wie bei der Streikdemonstration gegen die Bolkesteinrichtlinie, wie bei den internationalen Streiks der HafenarbeiterInnen und Seeleute und wie jetzt im Juni 2007 gegen den Weltwirtschaftsgipfel in Heiligendamm.
Wir wissen, dass wir erst am Anfang dieses Weges stehen. Aber wir wissen auch, dass wir nur durch die Überwindung der Konkurrenz untereinander und mit Hilfe global handlungsfähiger Gewerkschaften dem global agierenden Kapital wirkungsvoll entgegentreten können.

linkes pack
Mai 10, 2007ist mir ganz eindeutig sympathischer als rechter abschaum. denn soweit ich weiß war es der rechte abschaum, der sechs millionen juden umgebracht hat. es war der rechte abschaum, der es möglich gemacht hat, dass unzählige nazis nach 1945 unbehelligt weiterleben konnten. es war der rechte abschaum, der nazis in höchste staatsämter befördert hat. es war der rechte abschaum, der friedliche demonstranten verprügeln ließ. es war der rechte abschaum, der benno ohnesorg ermorden ließ. es war der rechte abschaum, der rudi dutschke niederknallen ließ. es war der rechte abschaum, der „türken raus“ kreischt(e). es war der rechte abschaum, der die verbrechen von solingen und mölln beging. es war der rechte abschaum, der in rostock-lichtenhagen versuchte, menschen abzufackeln. es ist der rechte abschaum, der tagtäglich jagd auf ausländer veranstaltet. es ist der rechte abschaum, der neonazis in deutsche parlamente wählt. es ist rechter abschaum, der die moslems tagtäglich stigmatisiert, dem hass und den ressentiments seiner sympathisanten ausliefert.
deshalb ist mir das linke pack weit, weit sympathischer.

telekom will streikbrecher einsetzen
Mai 10, 2007um sein ziel zu erreichen, 50.000 mitarbeitern das gehalt um 20% zu kürzen, will telekom-chef obermann, der großzügig angekündigt hatte, auf sein 55. und 56. monatsgehalt zu verzichten, während des abzusehenden streiks zeitarbeiter einsetzen. die machen die jobs der telekomleute dann zwar für 5 euro die stunde, werden aber wahrscheinlich dermaßen qualifiziert sein, dass die telekomkunden in zukunft nur mit einem eingeschalteten bügeleisen telefonieren können.

