Weblog-Archiv für 22. Juni 2007

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na freilicht!

Juni 22, 2007

hatten wir auch “unsere” katze da. ein ausgesprochen hübsches exemplar mit einem heftigen hüftschaden (sie konnte mit ihrem bein links hinten so gut wie nichts anfangen) und noch dazu war sie trächtig. wir haben ungefähr 1,5 kilo nass- und trockenfutter an sie verfüttert in zwei wochen. am ende hatte sie sicherlich genug auf den rippen, um ihre kleinen zur welt zu bringen…

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zypern impressionen - VIII

Juni 22, 2007

ca. 2000 meter hoch: das troodos-gebirge

sogar snowboarden ist dort im winter möglich. im übrigen liefert das gebirge die trinkwasservorräte für die insel. die zyprioten - ich nehme an, diejenigen, die es sich leisten können - ziehen sich hierher zurück, wenn es im sommer an der küste zu heiß wird. beispielsweise hat der zypriotische präsident im troodos seinen sommersitz.

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grimme. online. award.

Juni 22, 2007

dass es rund um diesen preis und seine verleihung, respektive die nominierung dazu einige merkwürdigkeiten gegeben hat - darüber ist andernorts zur genüge geschrieben worden, sehr amüsant finde ich, dass das (mal schnell ex-)jury-mitglied mario sixtus für sein blog “elektroschwanz” - oder so ähnlich - auch noch einen preis abgegriffen hat.

honni soit qui mal y pense.

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überreizt. verzockt. verschissen.

Juni 22, 2007
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broder setzt seinen herre vor die tür

Juni 22, 2007

wie aus den kommentaren bei fingerzeig.net zu erfahren ist, hat der jüdische reaktionär henryk m. broder (o-zon broder) den link auf das protofaschistische blog politicallyincorrect.de irgendwie entfernt. vermutlich zufällig und unfallhaft. dass er von seinen natürlichen verbündeten, mit denen er sich vor nicht allzu langer zeit bereitwillig am münchner nockherberg hat ablichten lassen, plötzlich nichts mehr wissen will, kann nur zweierlei bedeuten: er ist ein verräter an der deutschnazionalzionistischen sache oder er ist ein verräter an ebenderselben.

wir bleiben dran. vielleicht. oder auch nicht.

ps: ist eigentlich schonmal aufgefallen, dass es einen frappierenden unterschied gibt zwischen dem tv/print-broder und der online.kreatur? muss wohl am geld liegen…

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leda und der schwan

Juni 22, 2007

eigentlich geht’s mir hier gar nicht so sehr um den mythos, sondern mehr um die entwicklung der bildlichen darstellung des mythos, aber zum verständnis braucht man wohl minimalen hintergrund. deshalb hier ein zitat aus der wikipedia: Leda ist in der griechischen Mythologie die Tochter des Thestios und der Eurythemis. Ihre Schwestern sind Althaia und Hypermnestra. Sie war die Gemahlin des spartanischen Königs Tyndareos. Der Gott Zeus verliebte sich in sie. Er näherte sich ihr in der Gestalt eines Schwanes und schwängerte sie. Doch auch Tyndareos schlief in dieser Nacht mit ihr. Leda gebar alsdann zwei Eier mit vier Kindern - von Zeus die Helena und den Polydeukes, von Tyndareos die Klytaimnestra und den Kastor.

so weit so gut. wirklich interessant ist aber der unterschied in den beiden darstellungsarten, die vielfältige schlüsse und interpretationen zulassen.

 


(leda und der schwan in nea paphos - heute kouklia)

wie zum beispiel den, dass der mann sich in zeiten der akzeptierten knabenliebe wahrscheinlich auch der frau bevorzugt a tergo näherte

 


(leda und der schwan von peter paul rubens, (c) wikipedia)

und dass sich im barock die missionarsstellung und das küssen beim vollzug des akts als “normal” etabliert hatte.

das sind so meine gedanken als nicht-kunsthistoriker zu diesen ungefähr 1000 jahre auseinanderliegenden darstellungen, erotisch finde ich beide.

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eine frage

Juni 22, 2007

die ich mir wirklich gerne mal stellen lassen würde:

>>wo bewahrst du deine “zeit. leben”-heftchen auf?<<

antwort: >>im badezimmer. direkt neben meinen “gaston”-comics und auf den alten “geo”-magazinen.<<

das ist vollkommen belanglos, ich weiß.

nebenbei ist dies der erste beitrag der neuen kategorie “eine frage”. ich habe zwar jeden tag tausende davon, aber manche will niedergeschrieben werden. und vielleicht gibt’s ja auch hier und da ‘ne antwort.

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der da vinci code

Juni 22, 2007

obwohl mich das buch (”sakrileg”) von anfang an interessierte, kam ich erst im urlaub dazu, es zu lesen. krimis sollte man wohl immer nur im urlaub lesen, oder? anyway. ich fand ihn interessant.
dav.jpg

(c)wikipedia

besonders nett: brown’s interpretation von da vinci’s letztem abendmahl, das ja wohl so manchen christen und theologen auf die palme getrieben hat in der zeit des hypes. exemplarisch dafür steht ein gewisser professor frank zöllner von der uni leipzig, der sich in einem interview mit einem browngegner nicht weniger als bis auf die knochen blamiert mit seinem dünnen, inhaltslosen brown-bashing (nachzulesen unter dem ersten link).
was sagt brown? seiner ansicht nach ist der johannes, der auf dem gemälde links von jesus sitzt, in wirklichkeit kein mann, sondern eine frau, nämlich maria magdalena. doch damit nicht genug: sie sei auch noch schwanger gewesen. potzblitz! dass jesus und magdalena ein paar gewesen seien, begründet brown damit, dass rabbis zur zeit jesi (hört sich komisch an, was? ist aber der genitiv singular von jesus:-) verheiratet sein mussten. zum weiteren beweis seiner these führt brown an, dass da vincis maria magdalena ein blaues gewand und einen roten umhang, jesus ein rotes gewand und einen blauen umhang tragen. ying und yang? männliches und weibliches prinzip? hm, denkt man sich, vielleicht nur ein dummer zufall. andrerseits: sollte ein genialer künstler wie da vinci bei der komposition seiner gemälde irgendetwas dem zufall überlassen haben? unwahrscheinlich. als weiteres indiz, dass die beiden verheiratet sind, nimmt brown die tatsache, dass sich aus den umrisslinien zwischen maria magdalena und jesus der buchstabe “M” wie matrimonium (ehe) nachziehen lässt. weiterhin erklärt brown die auffallend große lücke zwischen maria magdalena und jesus damit, dass da vinci dort ein “V” als symbol für den kelch darstellen wollte. noch ein klopfer! das bedeutet nach brown: den heiligen gral, der das blut christi aufgefangen haben soll und den man sich gemeinhin als kelchartiges gefäß vorstellt, gibt es gar nicht. in wirklichkeit war maria magdalena der gral: sie trug (schwangerschaft!) das blut christi in sich.

wie gesagt: hartes brot für christen, theologen und das kirchenpersonal, aber schlüssig argumentiert. auch wenn sich die these niemals endgültig beweisen lassen wird: die kirche kann’s auch nicht fürs gegenteil.

so ist das halt in glaubensfragen. die wirtschaftswissenschaftler wissen ein lied davon zu singen… :-)

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spaß mit spon und sch®äuble

Juni 22, 2007

nein! wer hätte das gedacht!

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werbung auf blogs - II

Juni 22, 2007

für das unternhemen “arno” werbung auf diesem blog zu schalten, hätte ich z.b. überhaupt kein problem