Weblog-Archiv für 21. August 2007

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Die PI-Nelken mal wieder auf Manipulationstour

August 21, 2007

pi.jpg Wieder einmal mehr zeigt sich PI von seiner verlogensten Seite. Sie, die “News gegen den Mainstream” verbreiten wollen und doch nichts mehr tun, als irgendwelche Zeitungsmeldungen in Zweit- oder Drittverwertung nochmals aufkochen und zielgruppengerecht hochjazzen, werden selbst manipulativ tätig, indem sie ihre Leser dazu auffordern, eine Umfrage der Frankfurter Rundschau zu einem geplanten Moscheebau in ihrem eigenen, “islamkritischen” Sinne, zu beeinflussen. Dabei geht man so weit zu diskutieren, wie man wohl die Mehrfachabtsimmungssperre, die von der FR eingebaut ist, umgehen könnte. So weit so schlecht. Nun ist die Online-Redaktion der FR aber auch nicht so doof, nicht zu bemerken, was da vor sich geht und versieht das Abstimmungsergebnis mit einem Hinweis, dass das Ergebnis von 88% gegen den Moscheebau “unter tatkräftiger Mithilfe” der PI-Nelken zustande gekommen ist.
Dazu kam heute noch ein Artikel, in dem sich ein FR-Redakteur den Manipulationsaufruf vorgenommen hat: “Skrupel sind ohnehin nicht die Sache der Meinungsmacher auf der Internet-Seite, die sich nach eigenen Angaben den “News gegen den Mainstream” verschrieben hat, sich im Kampf “gegen die Islamisierung Europas” sieht. Gleich der erste Kommentar in der Folge von Beiträgen, die die Beeinflussung der FR-Umfrage dokumentieren, gibt die Richtung vor: Von der nächsten Wolfsschanze, die “unbedingt” und “ohne Rücksicht auf Verluste” gebaut werden müsse,” worauf PI sich zu einer lächerlichen Replik an die FR veranlasst sieht, der auf der Behauptung fußt, die FR gehöre zu 90% der DDVG, mithin also der SPD und sei damit ein Sprachrohr der Linken. Offenbar hat es sich noch nicht bis nach Bergisch Gladbach rumgesprochen, dass der Kölner Verlag M. DuMont Schauberg mittlerweile die Mehrheit an der FR hat. Mittlerweile heißt hier: seit mehr als einem Jahr. Wären diese Hobbyschmieranten bei PI wenigstens halbwegs sowas wie Amateurjournalisten, dann hätten sie dieses Faktum recherchiert. Aber dann wäre auch das ganze Artikelchen zusammengebrochen. Also lügt man halt lieber weiter. Die Zielgruppe goutiert’s sowieso.

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