Weblog-Archiv für 19. September 2007

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Wer dem Kapitalismus nicht dient, hat kein Lebensrecht

September 19, 2007

Nobelpreisträger Hayek in einem Interview mit dem “Schwarzen Baron” - heute Pressesprecher der Deutschen Bank - 1981(!): “Für eine Welt, die auf egalitäre Ideen gegründet ist, ist das Problem der Überbevölkerung (…) unlösbar. Wenn wir garantieren, dass jeder am Leben erhalten wird, der erst einmal geboren ist, werden wir sehr bald nicht mehr in der Lage sein, dieses Versprechen zu erfüllen. Gegen diese Überbevölkerung gibt es nur die eine Bremse, nämlich dass sich nur die Völker erhalten und vermehren, die sich auch selbst ernähren können. “

Hört hier irgendeiner Nazisprüche? 36 Jahre nach Ende des 1000-jährigen Reiches? Sozialdarwinismus pur? Richtig! Wir hatten’s ja heute schon mit Hans Olaf Henkel, der sich die Hayek-Blechmarke* ans Revers heften ließ und genau solchen Dreck verbreitet.

Dieser Hayek ist der Hexenmeister der Neoliberalen, die heute westliche Sozialsysteme zerstören und die Länder der zweiten, dritten und vierten Welt unter ihrer Knute darben lassen in Form von IWF und Weltbank.

*Oder wollen wir das Parteiabzeichen konsequenterweise “Bonbon” nennen wie es die Leute damals taten?

*Vgl.: Butterwegge/Lösch/Ptak “Kritik des Neoliberalismus”, Wiesbaden 2007, S. 73
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Der Henkel ohne Tasse im Schrank

September 19, 2007

In Ihrem Horror vor einer erstarkenden Linken wissen Ultraliberale wie der frühere BDI-Chef Henkel und seine Kameraden offensichtlich nichts besseres als den Lafo immer und immer wieder in die Nähe der Nazis zu rücken.

Das ist ein gefährliches Spiel. Denn man weiß, dass gerade Ihr Neoliberalen eine größere Nähe zu bzw weniger Probleme mit dem Faschismus und mit Diktaturen habt, als Ihr öffentlich zugeben wollt. Das kannn man bei Euren Vordenkern Mises, Hayek, Röpke, Eucken et al. nachlesen, Herr Hayekblechschildträger.

http://tinyurl.com/2xzpe3