Archiv für September 2007

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Haditha und andere Petitessen

September 25, 2007

Wuterich - der Kindermörder

In Haditha waren’s 24 Männer, Frauen und Kinder, die von durchgeknallten US-Rambos massakriert wurden, am Bagdader Nisoor-Square metzelten die Blackwaterkiller 28 Menschen hin und heute erfahren wir, dass die Sniper der US-Armee eine ganz neue Taktik anwenden: sie legen Waffen aus und wenn ein Iraker sie aufhebt, wird er abgeknallt.

Vollkommen vertiert, diese Mörderbande.

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Grün - Gold - Rot

September 25, 2007

Das sind nicht nur die Rastafarifarben, sondern auch die Farben des Herbsts.
Schon schön, wenn man sie im eigenen Garten genießen kann und ganz nebenbei noch allerlei Getier: Die Eichhörnchen sind fleißig und man hört sie die tauben von den guten Nüssen unterscheiden. Wie sie das machen? Ganz einfach: sie nehmen zwei und hauen sie gegeneinander. Dann hören sie, ob eine taub ist oder nicht. Auch Libellen in blau-schwarz und grün-schwarz schwirren noch überm Teich, die Grashüpfer tun, was man von ihnen erwartet und so manches Rotkehlchen scheint schon nach dem Futterhäuschen Ausschau zu halten.
Nebenbei kümmert man sich um den Garten und bereitet ihn langsam auf den Winter vor: Büsche schneiden, Büsche umsetzen, Rosen zurückschneiden, ein letztes Mal gegen das Unkraut wüten und die Wassertriebe, die über den Sommer gewuchert sind, entfernen. Das Bruderherz wird was zu tun haben, wenn es den Grünschnitt wegkarrt ;-) Schweinearbeit, zum Teil, aber auch wohltuend: den ganzen Tag frische Luft und abends siehst Du, was Du angerichtet hast. Und wenn’s Wetter gar zu schlecht ist: Was soll’s. Dann fährst Du kurz mal an den See, kaufst fangfrische Fellchen, frische Äpfel und Gemüse direkt beim Bauern auf der Reichenau und lässt’s Dir gutgehn, bei einem wunderbaren, gut gekühlten, trockenen Weißen. Das geht sowieso viel besser, wenn die Tourihorden, für die man am See schonmal ne Geschmackspolizei ins Leben rufen wollte, weg bleiben.

So lässt sich’s leben.

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Eine Achillesferse des Neoliberalismus

September 24, 2007

Nicht einmal die wie eine Monstranz von den Jüngern dieser Ideologie vor sich hergetragene “Leistungsgerechtigkeit” können die Neofeudalisten gewährleisten:  “Wenn ein Superreicher nach Rücksprache mit seinem Anlageberater die richtigen Aktien kauft und sie ein Jahr später zum doppelten oder dreifachen Preis verkauft, muss er selbst einen Millionengewinn nicht versteuern. Ob darin eine Leistung besteht, die sich ‘lohnen’ muss, erscheint aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive fraglich. Bildet sich ein Arbeitnehmer in seiner Freizeit weiter, muss er den daraus resultierenden Mehrverdienst voll versteuern.” (Buterwegge/Ptak/Lösch, 2007, S. 156)
Leistungsgerechtigkeit?????

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Filmmerkliste - II

September 23, 2007

Peter Greenaway’s Nightwatching beschäftigt sich mit einer möglicherweise hinter Rembrandts “Nachtwache” steckenden Kriminalstory aus dem Amsterdam des 17. Jahrhunderts. “Ich kann es nicht beweisen, aber sie [die Rembrandtspezialisten] können mir auch nicht das Gegenteil beweisen”, sagt Greenaway, der für seine opulent ausgestatteten Filme bekannt ist.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f8/Rembrandt_Night_Watch_1642.jpg

Den will ich sehen…

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Necla Kelek nimmt’s mit der Wahrheit nicht so genau…

September 23, 2007

In der aktuellen ZEIT (39/2007) lesen wir über eine so genannte “Islamkritikerin”: Im Februar 2006 legte die türkischstämmige Soziologin Necla Kelek eine brisante Publikation vor: Eine große Zahl muslimischer Kinder, insbesondere muslimischer Mädchen, nehme nicht am Sport-, Schwimm-, oder Sexualkundeunterricht deutscher Schulen teil. ZEIT-Redakteur Martin Spiewak hat das Thesenpapier und die in der Debatte verbreiteten Fakten gründlich nachrecherchiert und kam im Dezember 2006 zu dem Befund, dei den Versuchen muslimischer Schülerinnen, sich dem Unterricht zu entziehen, handle es sich um Einzelfälle.
In seinem “Clearingprojekt Zusammenleben mit Muslimen” hat der Interkulturelle Rat in Deutschland (RI) bei den zuständigen Fachministerien der Bundesländer nachgefragt und Spiewaks Recherchen bestätigt. “Die religiös bedingte Nichtteilnahme am Schwimmunterricht ist [...] kein flächendeckendes Problem. Es handelt sich vielmehr um Einzelfäll”, heißt es in der Auswertung der Umfrage. Auch der in den Medien geäußerte Vorwurf, Schulbehörden leisteten einer vermeintlichen Massenverweigerung muslimischer Schulkinder Vorschub, bestätigt sich nicht.
Mit Ausnahme Hamburgs haben alle Bundesländer die Anfrage beantwortet. Der Leiter des Clearingprojekts, Torsten Jäger, kommt zu einem eindeutigen Schluss: “Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass die in öffentlichen Diskussionen häufig geäußerten Unterstellungen falsch sind.

Soviel zum Thema VORURTEIL und RECHERCHE.

MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Tatsachenbiegen als neuer Akademikersport? Nekla Kelek muss es wissen…

Aber bereits im Februar 2006 wurden Kelek unseriöse Machenschaften vorgeworfen: [...] Offenbar wurden hier die eigenen – und zwar wissenschaftlich abgesicherten - Erkenntnisse mutwillig verbogen, um am Buchmarkt einen Erfolg zu landen und sich dabei selbst als authentische und vorgeblich wissenschaftlich legitimierte Ansprechpartner zu allem, was mit „den Türken“ oder „dem Islam“ zutun hat, in Szene zu setzten. Das Kalkül geht auf, von der taz bis zur ZEIT wird Kelek gerne konsultiert, wenn es darum geht, „türkische“ oder „islamische“ Verhaltensweisen zu deuten. Sie darf gewalttätige Übergriffe türkischer Fussballnationalspieler gegen die Schweizer Mannschaft unreflektiert auf die islamische Religionszugehörigkeit der türkischen Spieler zurückführen oder Vandalismus von jungen Migranten nach französischem Vorbild mit Hinweis auf das Unvermeidliche der „türkisch-islamischen Kultur“ auch für Deutschland prognostizieren. Dabei sind die „Analysen“ nichts mehr als die Verbreitung billiger Klischees über „den Islam“ und „die Türken“, angereichert durch schwülstige Episoden aus Keleks Familiengeschichte.

Dass Politik mit Hilfe der Medien zur Verbreitung solch unseriöser Literatur beiträgt, um eigene integrationspolitische Fehler im Umgang mit dem Thema Zuwanderung zu verschleiern - diese Entwicklung beobachten wir mit Besorgnis.[...] Von Dr. Mark Terkessidis/ Prof. Dr. Yasemin Karakasoglu

Soviel zur Glaubwürdigkeit der Broderfreundin…

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Nachtrag zur IAA

September 22, 2007

Autofahrer zückt Pistole

Kontrahenten bedroht


Aschaffenburg. Mit einer Pistole hat ein 49-Jähriger auf der Autobahn 3 bei Aschaffenburg auf seinen Kontrahenten gezielt. Nach Polizeiangaben wollte der 33 Jahre alte Fahrer eines Kleinbusses das Auto des 49-Jährigen überholen. Da dieser nicht zur Seite fuhr, gab der 33-Jährige Lichthupe. Daraufhin zielte der 49-Jährige mit der Pistole auf den Kleinbusfahrer. Die Polizei fand bei dem Beschuldigten eine Schreckschusswaffe mit Pfeffer-Munition. dpa

Da konnte es wohl einer nicht ertragen, dass seine Penisverlängerung nicht gebührend respektiert wurde. Armes Schwein…

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Wilde Tiere - extralegal, extrabrutal

September 22, 2007

Es ist erschütternd. Zwar variiert die Zahl der Opfer der Blackwater-Killer erheblich, aber eines ist klar: Es war ein Massaker, das die “Huren des Krieges” am Nisoor Square in al-Mansour angerichtet haben und sie dürften weit mehr als 8 neue Kerben in ihre Gewehrkolben schneiden.

Der britische Independent zeichnet das Ereignis (“The real story of Baghdad’s Bloody Sunday”) in bedrückender Eindringlichkeit nach und zitiert Augenzeugen, die selbst angeschossen wurden und gesehen haben, wie Männer, Frauen und Kinder einfach niedergemäht wurden. Garbe um Garbe. Auslöser sei eine entfernte, gleichwohl laute Bombenexploision gewesen und ein Kleinwagen, besetzt mit zwei Erwachsenen und einem Kind, der sich nicht schnell genug vom Konvoi der Amerikaner entfernte, bzw nicht stoppte. Er wurde als erstes beschossen. Frau und Kind starben in dem brennenden Fahrzeug. Ein Augenzeuge berichtet, er sein hinter dem Konvoi - bestehend aus 4 SUV mit je zwei US-Zivilisten - gefahren, als dieser stoppte und Zivilisten ihm bedeuteten, zu verschwinden. Er habe seinen Wagen gewendet und sei losgefahren um von dort wegzukommen. Nach 30 Metern wurde das Feuer auf ihn eröffnet, er selbst wurde viermal in den Rücken und einmal in den Arm geschossen. Sein Wagen wurde von weiteren 12 Kugeln getroffen.

Die Darstellungen von Blackwater - Autobombe direkt am Nisoor Square, Sniperbeschuss, sind dagegen nicht geschönt oder vorteilhaft, sondern einfach erstunken und erlogen. Trotzdem beeilt sich Condoleezza Rice, die Firma zu loben, die eigene Leute verloren habe um ihre Leute zu schützen. Pervers.

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Endlich

September 21, 2007

die erste weise Entscheidung aus dem Hause Bush…

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Happy Birthday, Alberto-Ludoviciana!

September 21, 2007

Auf den Tag 550 Jahre ist es heute her, dass Erzherzog Albrecht Deine Stiftungsurkunde ausstellte. Mögest du auch weiterhin zu den besten Unis in Deutschland zählen, meine alte Alma Mater!

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Dem Frankfurter Mob rast der Blocker

September 21, 2007

Der Streit um den geplanten Neubau einer Moschee im Frankfurter Stadtteil Hausen fand bei einer öffentlichen Bürgeranhörung des Ortsbeirats 7 einen traurigen Höhepunkt, als der Sprecher der bauwilligen schiitischen Gemeinde sich fragen lassen musste, wie man es denn in seinem Heimatland mit den Christen halte. Worauf der sinngemäß antwortete, es gebe in seinem Land keine Probleme mit den Christen… der Mann ist gebürtiger Frankfurter und deutscher Staatsbürger. Hier gibt’s einen ausführlichen Beitrag zu diesem Ereignis mit Linkliste. Lohnt sich zu lesen.

Und selbstverständlich haben auch die Kameraden vom PIssoir - die ja neuerdings sogar eine Schweizer Seelsorgerin in ihren Reihen haben - ihr Wasser nicht halten können und schmieren ausführlich ihre Klowand voll. Was einem von ihnen derart das Hörnchen stehen lässt, dass er sich zu diesem Kommentar verstieg:
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für den er selbstverständlich Zustimmung entete:
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Langsam ist es an der Zeit, diesen Leuten ihre Grenzen aufzuzeigen.