
Genschman watscht unfähigen Niebel ab
Januar 7, 2008Höchststrafe für den Generalsekretärsdarsteller. So heißt es in der WELT:
“Der Vergleich der Arbeit der schwarz-roten Koalition mit der DDR und ihren Institutionen ist inakzeptabel, und der Vergleich der Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin mit DDR-Verlautbarungen ist ungehörig”, sagte der FDP-Ehrenvorsitzende. Niebels Äußerungen entsprächen nicht den Regeln liberaler Streitkultur, sagte Genscher: “Zwar gibt es gewiss genug an der gegenwärtigen Regierung zu kritisieren - aber mit sachlicher Kritik und nicht mit Verunglimpfungen.” Für den geübten Diplomaten Genscher ist das eine außergewöhnlich scharfe Kritik.
Der reagiert so:
Nichts habe ihm ferner gelegen, “als die Bundeskanzlerin in ihrer persönlichen Biografie zu verunglimpfen oder die Bundesregierung mit dem Unrechtsregime der DDR gleichzusetzen”, sagte Niebel. Er habe lediglich die staatsgläubige Politik von Schwarz-Rot kritisieren wollen.
Und in seinem Zeugnis wird dereinst stehen “Hat sich immer und redlich bemüht”…

