Weblog-Archiv für 1. April 2008

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Die Verzweiflung der Wilders-Jünger wächst

April 1, 2008

Nachdem sich die Muslime partout nicht zu wilden Demonstrationen und Hetzjagden auf blobde Bleichgesichter hinreißen lassen wollen und es überhaupt sehr ruhig bleibt in der Umma, hat einer dieser Irren nun eine vorauseilende Petition an das niederländische Parlament ins Netz gestellt, um Wilders den Schutz zu gewähren, den diese Null offensichtlich gar nicht braucht.

Ich bin gespannt, was die Islamophoben als nächstes tun werden. Wahrscheinlich gegen von ihnen herbeihalluzinierte Mordaufrufe demonstrieren. Oder Wilders umlegen. Damit die Sache endlich ihre planmäßige Ordnung hat.

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Da haut’s den Marktradikalen doch glatt die Krücke weg

April 1, 2008

“Man muss kein Marxist sein, um zu sehen, dass es um die kapitalistische Verheißung derzeit nicht gut bestellt ist. Der Beinahe-Crash des Finanzsystems gibt all jenen recht, für die die unsichtbare Hand des Marktes nur deshalb unsichtbar ist, weil es sie gar nicht gibt. Nun ist die Ratlosigkeit groß. Noch gestern wollten die ökonomischen Eliten den Staat zum Hilfskellner im Kasino-Kapitalismus degradieren; heute rufen sie kleinlaut nach seiner helfenden Hand, damit er brav ihre Zeche zahlt. In der Tat, niemand anderes als Josef »Victory« Ackermann, Chef der Deutschen Bank, hat mit seinem spektakulären Eingeständnis das neoliberale Dogma von der Klugheit des Marktes in Trümmer gelegt: »Ich glaube nicht allein an die Selbstheilungskräfte der Märkte.«”

Lesenswerter Artikel von Thomas Assheuer in der ZEIT.