Weblog-Archiv für 11. April 2008

h1

Der Broder war beim Plasberg in der Show

April 11, 2008

und das schreibt die FAZ über seinen Auftritt:

Ein eitler, zynischer, selbstgefälliger älterer Mann

Nicht aber dem Börne-Preisträger Broder. Genau danach giere das Publikum, und zu Recht. Weswegen er auch nur beißende Häme für den Kinderpsychologen Wolfgang Bergmann übrighatte, der wagte, Begriffe wie Verantwortung und Moral zu nennen. Selbst das könnte man Broder als den gewieften, von ihm gewohnten beifallsüchtigen Populismus abnehmen, der Talkrunden würzt. Bodenlos aber ist sein Verzicht auf das, was das Miteinander einer halbwegs zivilisierten Gemeinschaft regelt: Takt und Anstand.

Da Herr Broder gern andere Geistesgrößen neben sich öffentlich als „postsenile Plaudertasche“, „bekennenden Irren“ oder „promovierten Clochard“ tituliert, sei ihm nach diesem Abend gesagt: Wir erlebten einen eitlen, zynischen, selbstgefälligen älteren Mann, der überheblich grienend Personen demütigte, weil sie das hatten, was ihm fehlte: Respekt vor der Würde des Menschen.”

Ein paar Lesermeinungen:

Henryk M. Wer?

Als ich die thematisch sehr interessante Sendung “hart aber fair” verfolgte, als Medienpsychologe für mich von besonderem Reiz, stockte mir gelinde gesagt mehr als einmal der Atem. Die Äußerungen des Herrn Broder waren nicht nur menschlich und persönlich peinlich, sondern - was weitaus schlimmer ist - schlichtweg falsch und in ihrer Vehemenz und lockeren Darbietung auch gefährlich[...]

Politclown !
Ich hab diesen POLITCLOWN noch nie ernst genommen,
daß man ihm so oft ein Bühne bietet zeigt doch nur
wie verkommen und zynisch der Journalismus in
Deutschland inzwischen geworden ist.

Broder
Ach was, Broder ist Kult. Nur eins sollte man nicht tun: Ihn ernst nehmen.

Ich bin ein Populist
… das hat Broder doch mehr deutlich vernehmbar in der Runde gesagt.
Man möchte hinzufügen: und ein egomaner Profilneurotiker!

Solchen Charakteren, aus modernem medialen Hofnarrentum und populistischer Unredlichkeit gestrickt, ist jede Torheit, jede Phrase, jeder Anlaß und jede Perfidie recht, heute Hüh und morgen Hott sagen zu können – egal worum es geht, ob sie auch gegen Anstand und Menschenwürde polemisieren; Hauptsache sie können sich in ihrer Eitelkeit gehörig suhlen.
Man sollte solche durchtriebenen Burschen schon ernst nehmen in ihrer Menschen verachtenden Hinterlist.

Er sagt,er wäre
zum Islam konvertiert.War wieder ein so dämliches Geschwätz!Aber man darf ihn ja nicht angreifen,sonst ist man Antisemit.

Die männliche Eva Herman
Herr Plasberg hat leider versäumt, ihn wg. Uneinsichtigkeit vor die Tür zu setzen.

Jetzt haben der Spiegel bzw. SpiegelOnline ihre erzieherische Aufgabe.

Wahl der Mittel
bei Broder und DSDS geht es um die Wahl der Mittel bzw. die Abwesenheit von Zielen, die die gewählten Mittel auch nur im Entferntesten rechtfertigen würden.
Das ist dann Größenwahn gekoppelten mit der Freiheit seinem Narzismus freien Lauf zu lassen.
Nur dass weder Herr Broder noch Herr Bohlen gerne an Orten leben wollen würden, wo alle sich verhielten wie sie.
Die Konkretisierung dieser Freiheit wäre dann doch ein bißchen zu unnett.

Ich finde, die waren alle noch viel zu nett. Ich wäre der Erste, der ihm ein herzliches
FAHR ZUR HÖLLE, DU DRECKSACK!
hinterherrufen würde, wenn er morgen oder übermorgen seine jämmerliche Existenz beendete.