Archiv für die Kategorie ‘alltag’

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In Sachen Klimawandel

September 1, 2007

Als Laie hat man’s naturgemäß schwer, eine Sache zu beurteilen, die reichlich komplex ist und nur in dicken Kompendien mit vielen dem Laien unverständlichen Formeln, Berechnungen, Diagrammen usw. dargestellt werden kann. Noch dazu, wenn er nicht weiß, wie diese Darstellungen zutreffend gelesen und interpretiert werden müssen. Da bleibt es letztendlich eine Frage des Vertrauens, wem man seinen Glauben im wahrsten Sinne des Wortes schenkt.

Und der Klimawandel ist so ein Ding. Wir sehen zwar jeden Tag das Wetter, aber nicht das Klima. Denn das Klima ist was viel Größeres als das Wetter und der August war letztes Jahr genauso verschifft wie in diesem.

Die Frage ist: wem vertraue ich bei der Beurteilung des Klimawandels?

Dem Professor für Physik der Ozeane an der Universität Potsdam, der am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung forscht, der zu den Leitautoren des 4. IPCC-Berichts zählt und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat „Globale Umweltveränderungen“ der Bundesregierung (WBGU) ist? Der weltweit mit Wissenschaftlern aus vielen verschiedenen Ländern zusammenarbeitet und die Ergebnisse ihrer Forschung zusammträgt, abgleicht und diskutiert, bevor er sie veröffentlicht?

Oder vertraue ich anderen Laien mit Glaubwürdigkeitsproblemen - die sich Journalisten, Publizisten oder Zukunftsforscher nennen - wie Dirk Maxeiner, Günter Ederer (Report), Christian Bartsch (Autor für die FAZ), Matthias Horx, Wolf Lotter (Brand Eins), Josef Reichholf, die Redaktionen der “WELT” und von “Cicero”, die durch die Bank alle bestimmten wirtschaftlichen Interessen verpflichtet sind und noch dazu - der eine oder andere jedenfalls - bereits mehrfach als Mietmäuler der interessierten Industrie aufgefallen sind, wie jedenfalls der gern - auch vom BR als Experte - herangezogene Fred Singer?

Das mag jeder selbst für sich entscheiden. Für mich ist klar, wem ich glaube und wer nur seine bezahlte Meinung in die WELT hinausbläst.

Danke, Herr Rahmstorf! klimawandel.doc

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“Rostock-Lichtenhagen” ist noch lange nicht vorbei…

August 20, 2007

Erst gestern Abend gab’s eine Doku zu den fremdenfeindlichen Angriffen des Lichtenhagener Pöbels auf das Haus “Sonnenschein”, in der nicht nur die Geschehnisse minutiös nachgezeichnet wurden, sondern auch explizit das Versagen der Polizeiführung - und damit der Politik - deutlich wurde.

Bis heute besonders empörend und im Gedächtnis: Der den Gewalttätern Beifall spendende Mob aus “guten Deutschen” und “besorgten Anwohnern”, der in Person einer “Dame” keifte: ” “Die Gewalt ist nötig, weil die in Bonn nichts machen”. Nachdem die Sache zu Ende war, reagierte “Bonn” (i.e. Kohl): mit einer Verschärfung des Ausländerrechts.

Heute nun wurde bekannt, dass in einem sächsischen Kaff eine Horde von 50 Primitivlingen 8 Inder nach einem Fest durch den Ort hetzte und verletzte, bis sie sich in einer Pizzeria in Sicherheit bringen konnten. Wieder stand eine johlende Menge dabei und applaudierte den Tätern.

Wann begreifen die deutschen Sicherheitspolitiker, Staatsanwälte und Richter endlich, dass gegen diese fremdenfeindlichen Gewalttäter keine Bewährungsstrafe, keine Sozialstunde und keine “Therapie” hilft? Wann werden auch die Gaffer und Johler zur Verantwortung gezogen, beispielsweise wegen unterlassener Hilfeleistung?

Ich fordere die Anwendung des §129a StGB gegen diese braune Pest!

Mehr dazu hier, dort und auch hier: http:// tinyurl.com/2ez6we,

ein Beitrag, bei dem ich insbesondere auf die Kommentare eines users namens “LePenseur” hinweisen möchte. Dessen Arschlochmentalität ist kaum mehr zu übertreffen, Haltung erinnert doch sehr an die bekannten Argumentationsmuster aus der PI-Ecke, auch wenn er den elaborierten Code durchaus zu beherrschen scheint. Wofür er auch tüchtig Kritik bekommt. Das gefällt.
Was weniger gefällt: Der Schwachmat Franklin D. Rosenfeld* ist mit S&W nach “Antiburokratieteam” umgezogen. Aber mit solchen dumpfhirnigen Clowns müssen die wohl leben. Leider. Naja.
*Diese Flachbirne ist übrigens nicht umsonst ein Kumpel der weltberühmten Telewurst. HöHöHö.
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mit denen kannste kein scheißhaus stürmen

August 6, 2007

Die Kontrollbehörde attestiert der US-Armee Unfähigkeit: Das US-Verteidigungsministerium hat keine Ahnung, wo rund 190.000 Sturmgewehre und Pistolen aus US-Beständen im Irak geblieben sind.”

superior firepower, inferior brainpower.

so sieht’s aus.

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gutmensch

Juli 30, 2007

“warum ist der gutmensch eigentlich ein schimpfwort?” fragt sich evelyn finger von der zeit und fährt fort: “zu zeiten goethes, als noch maximen mode waren wie ‘edel sei der mensch, hilfreich und gut’ hätte man das wort als tautologie empfunden. heute gilt gutsein als peinlich, so uncool wie lichterketten, so von vorgestern wie wie die verteidigung der aufgeklärten moral und die hoffnung auf eine bessere welt. da darf uns die popkulturelle konjunktur der globalisierungskritik nicht täuschen. dass der ‘gutmensch’, aus der politischen rhetorik stammend, sich in der alltagskultur niedergelassen hat, kann als triumph antihumanistischen denkens gelten. die häme über den guten menschen beginnt bei nietzsche, der neologismus stammt aus dem STÜRMER, kampfbegriff ist er für die neue rechte [...] unser neues ideal ist gottfried benns ‘krone der schöpfung, das schwein, der mensch’

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dumpf

Juli 23, 2007

wenn ich’s nicht besser wüsste, hielte ich diesen witz für einen ernst gemeinten beitrag…

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armer eckart. jetzt disst dich die eigene zielgruppe.

Juli 23, 2007

nun wird bei denen, die der don ganz treffend den abschaum der bloggosphäre nennt, ein cdu-parlamentarier, der sonst nicht gerade durch gutmenschentum oder linkes gedankengut auffällt, des “dhimmitums” bezichtigt, weil er sich weigert, die akp als islamistisch zu bezeichnen.  solches zu bemerken ist zwar vollkommen nebensächlich, aber es zeigt welche  farbe abschaum hat: braun.

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a failed state in the midst of germany

Juli 20, 2007

diesem bundesland, das vollkommen außerstande und offenbar auch gar nicht willens ist, sein naziproblem zu bekämpfen, kann man eigentlich nur wünschen, dass der herrgott einen balken drüberlegt und das land so lange zuscheißt, bis magdeburg ein schlüssiges und umfassenedes konzept zur bekämpfung der braunen pest - die täglich die bevölkerung terrorisiert - vorgelegt und angeschoben hat.

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the circle of evil

Juli 18, 2007

broder is a believer as hitchens is, no scientist. hitchens may be slightly more intelligent than steyn but not very much. steyn is a dumb dj as pipes is. and pipes was educated in germany like broder was. result: a bunch of idiots.

any questions?

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he’s a wurscht

Juli 16, 2007

da meista direkt vom zdf nachtmagazin über das satan1 nachrichtenfirlefanz ins aus. tschüs, kausch… ps: eine große fresse ist nicht alles…

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beste satire

Juli 16, 2007

“Schüsse am Strand

Neonazis greifen Badegäste an

Rechtsradikale haben an einem See in Mecklenburg Badegäste belästigt und mit einer Maschinenpistole wild um sich geschossen. Sie brüllten ausländerfeindliche Parolen und zeigten den Hitlergruß.”

Kommentar eines SZ-Lesers dazu:
>Hirnknoten: alles halb so schlimm: bedauerlicher Einzelfall

Ach, nur die Ruhe. Das war ein bedauerlicher Einzelfall.

Dieses Vorkommnis aber ganz willkürlich mit anderen Vorfällen irgendwo in Deutschland in Verbindung zu bringen, ist dagegen Panikmache und zeugt von ideologieverblendeter linker Gesinnung. Wer jetzt wieder anfängt irgendwas mit “rechtsradikal” zu schreien, der muss sich garnicht erst wundern, wenn er nicht ernst genommen wird. Zumal solcher blinde Alarmismus dem Ansehen des Großraums Güstrow, ja dem ansehen ganz Mecklenburg-Vorpommerns schwer schadet! Der Tourismus ist immerhin eine der wichtigsten Einnahmequellen dieser strukturschwachen Region und wer jetzt meint, sich auf Kosten der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit politisch profilieren zu müssen, ja, der ist genau das: ein Nestbeschmutzer!

Hier ist eine objektive, eine seriöse Einschätzung der Stuation notwendig. Was ist denn überhaupt passiert? Ein paar junge Leute, die an einem Sommertag über die Stränge geschlagen haben, mehr nicht. Natürlich, der Vorfall war unschön, das muss ganz klar gesagt werden. Und auch die Konsequenzen müssen die jungen Sommerhitzköpfe schnell zu spüren bekommen: eine strenge, ja ganz strenge Verwarnung ist hier wohl nicht fehl am Platz! Aber gleich der Ruf nach der Staatsmache? “Wegsperren” und so bald nicht mehr rauslassen? Ist es wieder soweit in Deutschland? Doch wohl nicht. Immerhin ist niemand verletzt worden. Im Grunde war es wohl nicht mehr, als ein dummer Jungenstreich. Und, Hand aufs Herz, wer von uns hat in diesem Alter nicht auch den einen oder anderen deftigen Schabernack getrieben?

Und wer waren die “Täter” denn überhaupt? Kriminelle? Drogendealer? Illegale, islamistische Gefährder? Neger gar? Nein! Allesamt ganz normals junge Leute aus der Umgebung. Engagiert in der freiwilligen Feuerwehr, dem Schützenverein, der Landjugend - mithin Stützen einer Gesellschaft, die es augrund der wirtschaftlichen Entwicklung der Region nun wirklich nicht leicht hat. Gleich wieder unreflektiert von “Rechtsradikalismus” zu reden ist doch Unsinn! Und es zeugt von gesellschaftlichem Chauvinismus: wir im Westen sind ach so aufgeklärt und demokratisch und die Ossis: alles Rechte. DAS ist wirklicher Faschismus!

Also, man sollte die Kirche im Dorf lassen. Alles andere in diesem Fall ist nicht weiter als, äh … dings, Populismus.<

besser geht’s nicht! :-)
ps: werden die jetzt erschossen? ich mein ja nur, der sch®äuble hat doch sowas über terroristen gesagt….