Archiv für die Kategorie ‘kriegsverbrecher’

h1

MonSATAN zahlt!

April 10, 2008

und dies war nur der erste Streich!

Der Versuch, sich das Eigentum an Lebensmitteln per Patent anzueignen, muss für die Biofirmen wie auch Bayer Crop Sciences so teuer werden, dass es sich nicht mehr rechnet!

h1

Verbrechensaufdeckung in 30 Worten

November 14, 2007

>Das FBI ist nach Informationen der “New York Times” zu dem Ergebnis gelangt, dass die tödlichen Schüsse von Blackwater-Wachleuten in Bagdad in mindestens 14 der 17 Todesfälle nicht gerechtfertigt waren.<

h1

Is’ so weit?

Oktober 17, 2007

iran.gif

(http://www.welt. de/politik/article1274063/Bush_warnt_vor_Drittem_Weltkrieg.html)
h1

Auf der ganzen Linie gescheitert

Oktober 13, 2007

Wie ist es eigentlich bestellt um einen Präsidenten und seine Administration, wenn Leute aus dem eigenen Lager solche Dinge verlauten lassen:

  • Der Einmarsch in den Irak ist “die größte strategische Katastrophe in der Geschichte der Vereinigten Staaten” (General William Odom, ABC News, 3. April 2007)
  • Der Krieg gegen den Irak ist ein “Fehler von historischen Ausmaßen”. GWB müsse seines Amtes enthoben werden. (Oberst Larry Wilkerson, Ex-Stabschef von Außenminister Colin Powell, The New Yorker, 27. Novewmber 2006)
  • Krieg und Besatzung [des Irak, JR] sind eine “historische, strategische und moralische Kalamität”. (Ex-NSC-Chef Zbigniew Brzezinski, The New Yorker, 5. Februar 2007)
  • Die politische Führung der USA bezeichnete er als “inkompetent”, “ungeschickt” und “nachlässig bei der Erfüllung ihrer Pflicht”. (Ex-General Ricardo Sanchez, SpOn, 13.Oktober 2007)”
  • Wegen einer inkompetenten, arroganten und korrupten Clique verlieren wir im Nahen Osten und am Golf unsere Hegemonialstellung.” (Eine nicht genannter Senior Official des State Department, Le Monde Diplomatique, Oktober 2007)

Der Verlust dieser Hegemonie der USA ist fast überall mit anzusehen, am deutlichsten aber in Südamerika, wo der mächtige Nachbar aus dem Norden wenig bis nichts mehr zu melden hat. Demnächst wird die US-dominierte Weltbank rausgekickt, durch die Banco del Sur ersetzt und die amerikaweite Freihandelszone ist so tot wie der Chicagoer Hundefriedhof.

Was also kann dieser Präsident noch tun, außer Schaden anrichten? Ein gutes tut er gewiss: Er verhindert den Einzug seines kleinen Bruders Jeb ins Weiße Haus um mindestens 15 Jahre . Der wird’s ihm gebührend danken.

h1

Frei wie ein Vogel - vogelfrei?

Oktober 2, 2007

So sieht die Privatisierung des Krieges aus. Hayek würde vermutlich jubeln:

Bildquelle: Die ZEIT, 40/2007

Der Skandal um die Killer der US-Firma Blackwater scheint sich auszuweiten. So berichtet die Süddeutsche, dass die Gunslinger unter anderem

an beinahe 200 Schießereien in den vergangenen drei Jahren beteiligt gewesen sein. Dabei sollen in den meisten Fällen die Söldner das Feuer eröffnet haben, häufig auf Fahrzeugen heraus geschossen haben - und Tatorte verlassen haben, ohne sich um [Tote] und Verwundete zu kümmern”.

Dennoch wird Blackwater von der US-Regierung nicht nur gedeckt, sondern weiter im Geschäft gehalten. Der Grund dafür, dürfte ein ganz einfacher sein, nämlich die

engen Verbindungen zwischen Blackwater und der Bush-Regierung. So seien enge Verwandte von Blackwatervorstand Prince

- Spross einer steinreichen, stramm rechtskonservativen christlichen Familie -

große Geldgeber von Präsident George W. Bush ebenso wie seines Vorgängers George H.W. Bush gewesen.

Es ist also ein einträgliches Geschäft auf der Basis von Gegenseitigkeit: Die Killerfirma Blackwater kauft sich US-Präsidenten ihrer Wahl, die sich wiederum durch Milliarden schwere Staatsaufträge revanchieren. Der Dumme am Ende - derzeit - das irakische Kind, die irakische Frau, der irakische Mann, der zur falschen Zeit am falschen Ort steht und dafür mit seinem Leben bezahlt und - demgegenüber beinahe zu vernachlässigen - der amerikanische Steuerzahler, der das Geld aufbringen muss, die Killer zu bezahlen.

Gälte gleiches (Kriegs-)Recht für alle, die irakische Regierung erklärte die Killer verdeckt zu Vogelfreien, die immer und überall straflos getötet werden dürften, so wie

die contractors [Euphemismus für die Killer] eine De-facto-Immunität genießen, denn die irakischen Behörden dürfen sie nicht verfolgen. Der erste Gouverneur des Iraks, Paul L. Bremer, hat es ihnen durch die Order 17 untersagt. (Die ZEIT, 40/2007)

h1

Haditha und andere Petitessen

September 25, 2007

Wuterich - der Kindermörder

In Haditha waren’s 24 Männer, Frauen und Kinder, die von durchgeknallten US-Rambos massakriert wurden, am Bagdader Nisoor-Square metzelten die Blackwaterkiller 28 Menschen hin und heute erfahren wir, dass die Sniper der US-Armee eine ganz neue Taktik anwenden: sie legen Waffen aus und wenn ein Iraker sie aufhebt, wird er abgeknallt.

Vollkommen vertiert, diese Mörderbande.

via

h1

Wilde Tiere - extralegal, extrabrutal

September 22, 2007

Es ist erschütternd. Zwar variiert die Zahl der Opfer der Blackwater-Killer erheblich, aber eines ist klar: Es war ein Massaker, das die “Huren des Krieges” am Nisoor Square in al-Mansour angerichtet haben und sie dürften weit mehr als 8 neue Kerben in ihre Gewehrkolben schneiden.

Der britische Independent zeichnet das Ereignis (“The real story of Baghdad’s Bloody Sunday”) in bedrückender Eindringlichkeit nach und zitiert Augenzeugen, die selbst angeschossen wurden und gesehen haben, wie Männer, Frauen und Kinder einfach niedergemäht wurden. Garbe um Garbe. Auslöser sei eine entfernte, gleichwohl laute Bombenexploision gewesen und ein Kleinwagen, besetzt mit zwei Erwachsenen und einem Kind, der sich nicht schnell genug vom Konvoi der Amerikaner entfernte, bzw nicht stoppte. Er wurde als erstes beschossen. Frau und Kind starben in dem brennenden Fahrzeug. Ein Augenzeuge berichtet, er sein hinter dem Konvoi - bestehend aus 4 SUV mit je zwei US-Zivilisten - gefahren, als dieser stoppte und Zivilisten ihm bedeuteten, zu verschwinden. Er habe seinen Wagen gewendet und sei losgefahren um von dort wegzukommen. Nach 30 Metern wurde das Feuer auf ihn eröffnet, er selbst wurde viermal in den Rücken und einmal in den Arm geschossen. Sein Wagen wurde von weiteren 12 Kugeln getroffen.

Die Darstellungen von Blackwater - Autobombe direkt am Nisoor Square, Sniperbeschuss, sind dagegen nicht geschönt oder vorteilhaft, sondern einfach erstunken und erlogen. Trotzdem beeilt sich Condoleezza Rice, die Firma zu loben, die eigene Leute verloren habe um ihre Leute zu schützen. Pervers.

h1

Order 81

September 4, 2007

Hinter diesem nichts sagenden Namen steckt ein Erlass des US-Vizekönigs im Irak, Paul Bremer, von 2004, der die irakischen Bauern den großen Agrarmultis Monsanto, Syngenta und Bayer auf Gedeih und Verderb ausliefert und nichts anderes als ein Verbrechen gegen die Menschheit darstellt: Er besagt, dass Patente auf Saatgut zulässig sind und bedeutet in der Praxis, dass die irakischen Bauern nicht mehr wie seit 10000 Jahren wirtschaften dürfen, indem sie einen Teil ihrer Ernte als Saatgut wieder ausbringen. Es sei denn, sie bezahlen Lizenzgebühren an den Hersteller.

„Um 8500 v.Chr. begannen Jäger und Sammler im Gebiet des heutigen Irak, Samen von Wildpflanzen aufzubewahren und die besten Körner wieder auszusäen. Einige der wichtigsten Nahrungspflanzen der Menschheit wie Weizen oder Gerste wurden in diesem Gebiet kultiviert und im Laufe der Jahrhunderte weitergezüchtet. Diese sind nicht nur ein zentraler Teil des kulturellen Erbes des Irak, sondern der gesamten Menschheit. Weltweit befinden sich schätzungsweise noch 75 Prozent des Saatgutes in den Händen der Bauern und sind damit der Kontrolle durch die großen multinationalen Konzerne des Agrarsektors entzogen.

Erlass 81: Die Lex Monsanto
Die Umweltorganisationen ‚Focus on the Global South’ und GRAIN hatten im Oktober 2004 die Weltöffentlichkeit darüber informiert, dass im Irak das uralte System der Wiederaussaat eines Teils der Ernte durch die neuen Gesetze der US-Besatzer faktisch verboten wird. In Zukunft soll stattdessen patentiertes oder geschütztes Saatgut von Konzernen wie Monsanto, Bayer oder Syngenta auf den irakischen Markt kommen. In das ursprüngliche irakische Patentgesetz wurde zu diesem Zweck ein völlig neuer Abschnitt über den ‚Schutz neuer Pflanzensorten’ eingefügt. Der Nachbau dieser neuen Sorten ist strikt verboten. So besagt der neue Artikel 15 des irakischen Patentgesetzes: ‚Den Landwirten ist es untersagt, Saatgut geschützter Sorten [...] nachzubauen…’ Gleichzeitig werden den Bauern drakonische Strafen für die Verletzung des Nachbauverbotes, Handel oder Aufbewahrung geschützter Pflanzensorten angedroht. Und schließlich wird in Erlass 81 ausdrücklich der Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen gestattet: Artikel 14, Absatz D: ‚Diese [...] Sorten können auch das Ergebnis einer gentechnischen Veränderung sein.’
Die Umsetzung dieses Erlasses wäre eine Kriegserklärung an die irakischen Landwirte, so die Umwelt- und Entwicklungsorganisation GRAIN. Von den US-Besatzern wird das neue Gesetz dagegen als notwendiger Schritt dargestellt, ‚um die Versorgung des Irak mit hochwertigem Getreide zu sichern’, den ‚Wiederaufbau der irakischen Landwirtschaft’ voranzutreiben und den Beitritt des Landes zur WTO zu erleichtern. Das neue, von den USA erzwungene Patentgesetz führt zu diesem Zweck ein System von Monopolrechten an Saatgut und Privateigentum an biologischen Ressourcen ein, das die irakische Verfassung bislang verboten hatte.“

Wie werden die irakischen Bauern zu Sklaven der Agrarindustrie gemacht?
Zum einen über die Nahrungsmittelhilfe des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP). Hauptsponsor des Welternährungsprogramms sind traditionell die USA, die auf diese Weise ihre massiven Agrarüberschüsse entsorgen, vor allem genmanipulierter Mais und Soja, für die es auf dem Weltmarkt keinen Käufer gibt. Gezielte Kontamination wird von der Agro-Industrie als ein entscheidendes Mittel angesehen, den weltweiten Widerstand gegen die Gentechnik zu brechen. Auf einem Gentechnikkongress im Jahre 1999 wurde den Teilnehmern das Firmenziel des Monsanto-Konzerns vorgestellt. Die Arthur Anderson Consulting Group hatte die Firma gefragt, wie sich das Unternehmen die Zukunft des Saatgutmarktes vorstelle. Die Firma entwarf ein Szenario, in dem binnen 15 bis 20 Jahren sämtliches Saatgut auf der Welt gentechnisch verändert und damit patentiert sein würde. Die entscheidende Strategie, die der Konzern verfolgen solle, so die Empfehlung der Arthur Anderson Consulting Group, sei die Einflussnahme auf die US-Regierung. Deren Rolle solle es sein, genmanipulierte Produkte auf die Märkte der Welt zu bringen, bevor sich Widerstand regt. ‚Die Industrie hofft darauf, dass der Markt im Lauf der Zeit so überschwemmt wird, dass man nichts mehr dagegen tun kann. Man findet sich einfach damit ab,’ sagte der Vertreter eines Biotechnologieunternehmens.7 Die Umsetzung dieser Strategie kann heute in mustergültiger Form im Irak beobachtet werden.’

Ausweglose Lage
Welche Möglichkeit haben Iraks Bauern, mit dieser Situation umzugehen? Sie können zum einen versuchen, weiterhin ihr im Verlauf der jahrelangen Kriege rar gewordenes traditionelles Saatgut zu verwenden, oder sie können die teuren, „neuen“ Sorten der Konzerne Monsanto, Syngenta, Dow und Bayer auf Kredit kaufen, sich damit in die Schuldenspirale begeben, die auch Bauern in Ländern wie Indien ruiniert hat, und zusätzlich das Recht auf Nachbau verlieren. Doch auch die Bauern, die sich für die erste Option entscheiden, werden sich wie ihre Kollegen aus Kanada oder Mexiko nicht vor der Kontamination ihrer Felder durch GVO und andere geschützte Sorten der Großkonzerne schützen können.

Monopole auch auf Werkzeuge
Das Patentrecht macht es irrelevant, ob der Anbau absichtlich oder unabsichtlich, aufgrund von technischer Kontamination oder Auskreuzung stattfindet: Sobald eine Pflanze patentiertes Genmaterial in sich trägt, gehört sie der Firma, die dieses Material patentiert hat. Nach diesem Grundsatzurteil ist klar: Wenn ein irakischer Bauer traditionelles Saatgut benutzt und die geschützte oder patentierte Sorte eines Nachbarn auf seine Pflanzen auskreuzt, macht er sich strafbar. Die Folgen dieser Patentrechtsverletzung können den betreffenden Landwirt um seine Existenz bringen. Erlass 81 sagt dazu: „Das Gericht kann die Konfiszierung der Ernte als auch der Materialien und Werkzeuge anordnen, die zur Verletzung des Schutzes der Sorte genutzt wurden. Das Gericht kann auch die Vernichtung der Ernte [...] anordnen.“ Das bedeutet, dass ein Landwirt, der nichts anderes macht als das, was Bauern seit dem Beginn der Zivilisation tun, nämlich einen Teil seiner Ernte wieder auszusäen, nicht nur diese und alle aus ihr gewonnenen Produkte wie Brot etc. verlieren kann, sondern auch seinen Traktor, Pflug oder Lagermöglichkeiten.“
Quelle

h1

die DUMMHEIT bushrikas hört nie auf:

Juli 31, 2007

Rice will arabische Front gegen Teheran

Sowas ähnliches haben sie schonmal versucht. Damals rüstete Rumsfeld Hussein auf. Das Ergebnis sehen wir jeden Tag. Im Irak. Als Europäer sollte man sich langsam von dem Gedanken verabschieden, dass die Amerikaner uns irgendwie überlegen seien. Die sind in ihrer grenzenlosen Selbstüberschätzung an Blödheit, Borniertheit und Ignoranz nicht mehr zu übertreffen.

F*CK YOU, BUSH!

h1

wolfowitz belügt untersuchungsausschuss

Mai 2, 2007

hätte man von einem bushmann was andres erwartet?

wolfo.jpg

 der gegenwind bläst immer stärker…