Archiv für die Kategorie ‘leider keine satire’

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Vor 70 Jahren waren’s die Juden…

März 31, 2008

Was die WELT schreibt und was sie besser geschrieben hätte:

Das Interesse an “Fitna” ist riesengroß

Er ist einer der übelsten, miesesten Propagandafilme der Neuzeit. 2008 produziert der holländische Politiker Geert Wilders das offen anti-islamische Hetz-Werk “Fitna”. Die Muslimprovokation Ende März war ein Test. Mit ihrem Schweigen gab die Bevölkerung in Deutschland, durch den vorangegangenen Meinungsterror bereits eingenordet, ihre muslimischen Mitbürger der Verfolgung preis. Wenige protestierten. Die Ausrichtung der rechten Propaganda war klar: Die Muslimhasser waren sowieso gewonnen, die anderen würden stillhalten, solange glaubhaft der Eindruck vermittelt würde, an der Ausschaltung der Muslime aus dem öffentlichen Leben führe kein Weg vorbei.
Die Filmhistorikerin Ayse Ecevit („Die dämonische Leinwand“), die 2006 aus Deutschland ausgewandert war, bekannte mir gegenüber: „Wir Berliner Türken haben doch alle Herres ,PI’ und Broders Tiraden auf SpOn gelesen und die Hetze nicht ernst genommen. Wir dachten, es richte sich nur gegen die Fundamentalisten, und die mochten wir selber nicht.“
“Wir haben nun genug von dem muslimischen Dreck“, schnappten Spitzel im Kino auf. Geert Wilders hochgejazzter Film „Fitna“ schlägt alle Downloadrekorde.
2 Millionen Zuschauer innerhalb 24 Stunden haben „Fitna“ gesehen. Die scheinbar authentische Dokumentation eines Falls von „Ehrenmord“. Das hatte 1738 bei der öffentlichen Hinrichtung des muslimischen Reisenden – schon damals in den Augen von Zeitzeugen ein Justizmord – und bei den folgenden anti-islamischen Ausschreitungen keine Rolle gespielt – doch wer wusste das schon? Der Film enthüllt Neid, Verleumdung, Rachlust.
Er verfestigt mit seiner suggestiven Kraft das anti-islamische Bild des verfemten Muslim.

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Habemus Broderam

Dezember 17, 2007

und zum Glück scheißt das Volk auf seine Enzykliken wie auf die seines bayrisch-römischen Boders im Geiste: “Henryk M. Broder ist fassungslos: Seit sein Buch “Hurra, wir kapitulieren!” vor einem Jahr erschien, hat sich viel getan, aber wenig bewegt.”

Wenn der deutsche Chefpöblizist mit der Preitsche knallt, bewegt sich höchstens ein liberales Fähnlein Fieselschweif. Und das Pi vom Herre. Wie sich’s gehört. Gell, Proter et Chwanzi longi?? *pffff*

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Ansichten eines Idioten

Dezember 3, 2007

“Statt Gesetze gegen die Erwärmung zu erlassen, solle man lieber den Kräften des Marktes freies Spiel lassen. Mit zunehmendem Wohlstand wachse ohnehin das Bemühen um den Umweltschutz.” Na klar. Es ist selbstverständlich das natürliche Interesse des Marktes, in Güter zu investieren, die keinen unmittelbaren Gewinn bringen, sondern ihre Rendite erst in zwei, drei oder zehn Generationen abwerfen. Völlig klar, Herr Minusschweijk. Schwachkopf, Mont Pellerinischer.

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Venezuela: Think Tank warnt vor möglicher Manipulation

November 29, 2007

Risk of Deceptions in Venezuelan Referendum, CEPR Warns

 

Recent History Shows Use of Fake Polls, Other Efforts to Undermine Credibility of Electoral Process

 

For Immediate Release: November 28, 2007
Contact: Dan Beeton, 202-293-5380 x104

 

WASHINGTON, D.C. - There is a significant risk that fraudulent polls and other deceptions will be used to challenge the results of Venezuela’s referendum, if proposed constitutional reforms are approved this Sunday, according to Center for Economic and Policy Research (CEPR) economist and Co-Director Mark Weisbrot.

“The international media has not always exercised due diligence in its reporting on polling data and elections in Venezuela,” said Weisbrot, who has authored papers on previous elections there.

“This opens up the possibility for the use of fake polling, as was done in the last (2004) referendum, to cast doubt on the results if the proposed constitutional reforms are approved,” he said.

In 2004, the influential U.S. polling firm Penn, Schoen, and Berland published fake exit polls on the day of the Presidential recall referendum, showing President Hugo Chávez losing by a 59-41 margin.(1) The actual results, which were certified by observer missions from the Organization of American States and the Atlanta-based Carter Center, showed the opposite, with Chávez winning by a margin of 58 to 41 percent.(2)…
(Weiterlesen)

Gleichzeitig soll die CIA unter dem Decknamen “Operación Tenaza” am Sturz Hugo Chávez’ arbeiten.

Man darf gespannt sein, ob die Amerikaner und die Oligarchie um Cisneros diesmal “erfolgreicher” sind beim Putschen oder ob sie wieder an ihrer eigenen Dummheit scheitern wie vor fast 6 Jahren. Was ich für wünschenwert halte.

Ich hoffe, dass das Referendum glatt über die Bühne geht, ein eindeutiges Ergebnis zu Stande kommt - pro oder contra Verfassungsänderung ist egal - und es kein Blutvergießen geben wird. Wenn es dazu kommen sollte, ist klar, wer dafür verantwortlich ist.

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Klimaskeptiker kriegen das Maul nicht auf

November 20, 2007

Helmut Graßl: “Ich sag’ immer: Wenn Ihr was gegen die Äußerungen im Zwischenstaatlichen Ausschuss über Klimaänderungen sagen wollt, dann müsst Ihr Euch verdammt warm anziehen. Dann braucht Ihr wissenschaftlich wirklich Neues, und das muss den Begutachtungsprozess überstanden haben. Und wenn Sie jetzt fragen, wo denn die sogenannten Skeptiker veröffentlicht haben, dann tritt Schweigen im Saale ein typischerweise. Es sind keine Fachleute. Sie haben nicht auf dem Gebiet gearbeitet. Und deswegen schaffen sie es auch nicht, mit ihren Artikeln in den begutachteten Zeitschriften vorzukommen.” Auch am wissenschaftlichen Diskurs in der Öffentlichkeit zeigen die Kritiker der etablierten Klimaforschung anscheinend kein Interesse. Dabei gibt es ja genügend Diskussionsveranstaltungen zum Thema.

Graßls Erfahrung:
“Die erscheinen da nicht. Die Skeptiker fürchten nichts so wie einen guten Wissenschaftler neben sich. Die haben Erfahrungen gemacht, dass sie dann dumm dastehen. [Hervorhebung durch den Verfasser] Und wenn sie dabei sind, sind sie ruhig. Dann sagen sie nichts. Dann hören sie nur zu.”

Und hier haben wir einen, der von der Materie noch weniger Ahnung hat, aber qua Amt meint, was sagen zu müssen. Das Mont Pelerin Mitglied Vaclav Klaus meint, man brauche keine Gesetze gegen irgendwas. Weil “die unsichtbare Hand des Marktes” alles regle. Selten eine solche Dummbratze gehört, die im übrigen Europa vollkommen isoliert dasteht. Aber in seinem unterentwickelten Tschechien glaubt man dem Deppen wahrscheinlich noch.

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“Schauen Sie sich doch einmal an, was der Spiegel heute ist und was er früher war.”

November 18, 2007

Eben, Aust, eben.

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Hey, Hollywood!

November 15, 2007

Dreh’ noch vor der nächsten Präsidentenwahl diesen Thriller. Er wird garantiert ein Kassenschlager:

Der Bürgermeister, der Medienmogul, seine Verlegerin und ihr Liebhaber

In New Yorks einflussreichen Kreisen tobt ein Skandal um Sex und Verbrechen, dessen Ausmaße wahrlich hollywoodesk sind. Im Mittelpunkt steht Rudolph Giuliani, der diesen negativen Rummel gar nicht gebrauchen kann – schließlich will er als Republikaner neuer Präsident werden

Diese Geschichte hat alles, was ein Hollywood-Drehbuch ausmacht, fast zu viel davon sogar: einen stiernackigen Polizeichef, der womöglich wegen Betrugs, Steuerhinterziehung und Mafiakontakte ins Gefängnis wandert, eine ehrgeizige Verlegerin, die Männer verbraucht wie das Licht die Motten und die nun Rache an dem Medienfürsten übt, der sie gefeuert hat, und einen eisenharten Mafiaverfolger, der gelegentlich Frauenkleider trägt, der Bürgermeister von 9/11 war und nun republikanischer Präsident der USA werden will. Das ist Rudy Giuliani. Und für Giuliani sind die neuesten Nachrichten gar nicht gut.

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Venezolanische Elite gegen Chavez

November 2, 2007

Neulich hab ich schon mal was geschrieben über die Terroristenschwester Alonso und ihr hysterisches Gekeife gegen Chavez. Offenbar gilt diese doch eher geistig minderbemittelte Person für Fox als Expertin für Venezuela und so durfte sie wiederum ihren Senf abgeben. Diesmal zum Besuch von Naomi Campbell in Caracas. In gewohnter Manier und wie es sich für eine mäßig begabte B-Movie
„Schauspielerin“ gehört, kommentiert sie:

Supermodel Naomi Campbell Meets with Hugo Chavez

HEATHER NAUERT, CO-HOST: It’s the big outrage tonight. Hugo Chavez can now add supermodels to his list of celebrity buddies. The Venezuelan leader met privately with controversial cat-walker Naomi Campbell yesterday at his presidential palace.

JOHN GIBSON, CO-HOST: Before the meeting, Campbell said little about what they would discuss, but she did tell reporters she wasn’t going to be political and she commented on Venezuela’s beautiful water falls. The sexy supermodel is just one in a series of Hollywood stars rubbing elbows with Chavez. Actors Kevin Spacey, Sean Penn and Danny Glover have all been recent guests of Chavez, but what could Naomi Campbell and Hugo Chavez be talking about? With us now, former Miss Venezuela Maria Conchita Alonso. So what is the deal? Why is Chavez luring these American celebrities down there? What’s the point?

MARIA CONCHITA ALONSO, FORMER MISS VENEZUELA:

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Well, the point is — first of all, I want to say just by being there, that is a political statement. She doesn’t have to say anything. Just being there with him says that she agrees with what is going on. I’m sorry. I’m in such a — I’m so angry right now that I’m trying to control myself, because his point is to grab these ignorant people, really, that have no idea what is going on right now in the country, to have them as his allies to show the world that he is a good man. You know? And right now in December, the elections for the new constitution are coming. The whole country is against it. They have changed — they are creating, I wouldn’t say change, 32 new amendments to the constitution, and one of them is like for the country to be able — for the president to be able to be elected once and once and over-and-over-and-over again.

GIBSON: Ms. Alonso, who is being fooled? Do you think Venezuelans are being fooled because Naomi Campbell, a supermodel not known for being brilliant, is down there rubbing elbows with Chavez?

ALONSO: Oh no. Venezuelans are not being fooled, you guys here are being fooled, the whole world is being fooled. We know exactly what’s going on over there and I have no idea why the press in this country or the majority of the press in this country does not write down the truth of what’s going on. Last week, we have a huge march that the students organized, but not all the students went into the march. Hundreds of thousands of people against the constitution. A constitution that is going to take away your private — how do you say that?

GIBSON: Individual freedoms. But look here, Chavez suckers another star to come to Venezuela. Why do these stars fall for it?

ALONSO: Well, you know, I don’t want to say exactly — maybe money talks. I don’t know.

GIBSON: Are they being paid?

ALONSO: I don’t know. A few of them, yes. Others, no. I don’t want to say this person has been paid because we don’t know that. I wait for them to say it over there in the press or a radio station, for then me to say it. But I just don’t — or publicity. I have no idea. Do they know that he is creating two factories where they’re going to do AK-47 assault rifles, where they are going to start making it over there? I don’t think they know that. I don’t think that in the new constitution they know that the children below 18 years old are going to be owned by the government. They don’t know that. In a country that exports gas, oil, one of the biggest in the world. For people to have a hard time finding gas themselves in the gas stations. A country that doesn’t have rice, milk, sugar, eggs. I just can’t understand it.

NAUERT: Maria Conchita Alonso, we’re going to have to leave it there. Thank you so much.

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Die großen Erfolge der Neolibbies - I

Oktober 31, 2007

Vor ein paar Tagen fragte ich nach vorzeigbaren Ergebnissen der Erben Hayeks, Mises, Friedmans und anderer “Großdenker”. Dank balou habe ich heute von einem weiteren, fundamentalen Erfolg neoliberaler Politik in Lateinamerika erfahren. Die Jungens haben es geschafft, in einem Zeitraum von etwas mehr als 20 Jahren (von etwa 1975 - 1998)  die Zahl der Armen und Ärmsten prozentual zu verdoppeln und zahlenmäßig zu vervierfachen. Gleichzeitig sank der Prozentsatz der nicht-armen Bevölkerung um die Hälfte.

Welch eine titanenhafte Umverteilungsarbeit haben die Neolibbies da nur geleistet - Respekt! Da sage noch einer, die großen Ökonomiker arbeiteten nicht gegen  für das Volk!

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Is’ so weit?

Oktober 17, 2007

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(http://www.welt. de/politik/article1274063/Bush_warnt_vor_Drittem_Weltkrieg.html)