Archiv für die Kategorie ‘pädagogik’

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“Shism” - Die Antwort auf Fitna

April 10, 2008

Einer Reporterin der saudischen Zeitung „Arab News“ sagte der Internet-Autor Raid al-Saed (33), er habe den Film produziert, um zu zeigen, dass es einfach sei, Vorurteile und Hass zu erzeugen, wenn man - wie der Rechtspopulist Wilders - willkürlich Zitate aus einem heiligen Buch mit Bildern von Gewalt illustriere.

Recht hat er.

Und so reagiert der christliche PI-Leser in der Welt:

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Mauer drumrum, abschließen, Schlüssel wegschmeißen.

Dezember 4, 2007

Sorry, aber langsam ist es höchste Zeit, dass man das Gesocks da drüben in Sachsen-Anhalt mal Mores lehrt.

“Politik hilflos” wie SpOn meldet? Wie wär’s wenn sich die Justiz mal bemüßigte?

§ 223 StGb Körperverletzung
(1) Wer eine andere Person körperlich mißhandelt oder an der Gesundheit schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

§ 224 StGb Gefährliche Körperverletzung
(1) Wer die Körperverletzung

  1. durch Beibringung von Gift oder anderen gesundheitsschädlichen Stoffen,
  2. mittels einer Waffe oder eines anderen gefährlichen Werkzeugs,
  3. mittels eines hinterlistigen Überfalls,
  4. mit einem anderen Beteiligten gemeinschaftlich oder
  5. mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung

begeht, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

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Eine “ganz und gar durchgeknallte Tirade”

September 6, 2007

Ein sehr schöner, kleiner Kommentar findet sich hierzu heute in der WELT. via globale umweltpolitik:

Der heilige Krieg der Klimaskeptiker

Man kommt sich vor wie in Stahlgewittern bei diesen Detonationen der Worte: Endsieg, heiliger Krieg, Am Mittwoch hat sich die kleine, verfolgte Minderheit der “Klimaskeptiker” in der FAZ zu Wort gemeldet – lauter publizistisch marginalisierte Nobodys wie Christian Bartsch, Matthias Horx, Wolf Lotter, Dirk Maxeiner, Josef Reicholf und Wolfram Weimer, um noch einmal das Feldzeichen des Zweifels gegen das Imperium der Klimahysterie hoch zu halten. So jedenfalls sieht in groben Zügen das Bild aus, das die genannten Verfasser von sich und dem Reich des Bösen zeichnen, das den Namen Stefan Rahmstorf trägt.

Der Wissenschaftler hatte vor einigen Tagen, ebenfalls in der FAZ, den Klimaskeptikern vorgeworfen, nicht in allen Punkten sauber zu argumentieren. Nun wird man belehrt, dass dieser Mann angeblich den totalen Meinungssieg “auf allen Kanälen” errungen habe, damit aber nicht zufrieden sei, sondern die verbliebenen Dissidenten - also Bartsch, Maxeiner, Horx et tutti quanti - mit einem Dschihad, einem heiligen Krieg überziehe, bei dem keine Gefangenen gemacht würden.
Das alles steht so geschrieben, ohne distanzierende Anführungszeichen. Der Leser findet nicht den geringsten Hinweis darauf, dass es sich bei dieser ganz und gar durchgeknallten Tirade um eine Parodie auf den Klima-Glaubenskrieg handeln könnte. Die “Klimaskeptiker” halten sich offenbar wirklich für eine kleine verfolgte Minderheit von “Andersdenkenden” und ihre mediale Dauerpräsenz für ein heroisches Aufbegehren in aussichtloser Lage.

Dass ihre Aktien ein bisschen an Wert verloren haben, ist allerdings unübersehbar. Nicht mehr jeder angebliche Verstoß gegen angebliche politische Korrektheit wird beklatscht. Nicht alles, was gegen den angeblichen Mainstream schwimmt, gilt automatisch als aufklärerisch und freiheitsbefördernd. Auf den wichtigsten politischen Diskursfeldern - Sozialstaat, Irak-Krieg und Klima - ist der Versuch gescheitert, eine neoliberale und neokonservative Hegemonie zu errichten. Man kann das durchaus zusammen betrachten, denn es gibt auf diesen Feldern eine große Schnittmenge intellektueller Akteure.

Wenn man sich daran erinnert, mit welchen Behauptungen und Thesen sie in diese Debatten gegangen sind - bewaffneter Demokratie-Export, Brachialreform der Sozialsysteme, Leugnung des von Menschen verursachten Klimawandels - dann müsste man heute eigentlich ihren intellektuellen Bankrott konstatieren. Aber das Gerede geht ja weiter. Im Wirtschaftsleben nennt man das Insolvenzverschleppung. Es ist ein Straftatbestand. Im freien Geistesleben gibt es das natürlich nicht. Da kann man auch den radical chic von vorgestern noch anbieten.

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Narzissmus

September 3, 2007

ist eine Charaktereigenschaft, die sich durch ein geringes Selbstwertgefühl bei gleichzeitig übertriebener Einschätzung der eigenen Wichtigkeit und dem großen Wunsch nach Bewunderung auszeichnet (wikipedia).

narziss1.jpg

Abb. des Narziss im Haus des Dionysos, Paphos

Das zu lesen half mir bei der Einschätzung eines bestimmten ostdeutschen Bloggers. Andere meinen ja, man solle ihn nichtmal ignorieren, aber ich finde ihn als Studienobjekt geradezu ideal. Besser kann eine narzisstische Störung nicht dokumentiert werden als durch den Gestörten selbst.

Update: Selbstgespräche zu führen gehört offensichtlich zum Krankheitsbild des malignen Narzissten.

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the circle of evil

Juli 18, 2007

broder is a believer as hitchens is, no scientist. hitchens may be slightly more intelligent than steyn but not very much. steyn is a dumb dj as pipes is. and pipes was educated in germany like broder was. result: a bunch of idiots.

any questions?

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general os.s. und das ende der meinungsfreiheit

Juli 9, 2007

[...]“Es lohnt sich deshalb in Ruhe jedes Bild einzeln zu betrachten. Auch wenn man wachsende Lust verspürt, mit geballter Faust in den Monitor zu schlagen.”[...]

wer in aller ausführlichkeit sehen möchte, was solche superdemokraten wie os.s. so auf die palme treibt, dass er am liebsten seinen rechner schrotten möchte: hier entlang! :-)

ps: es lohnt sich wirklich!

pps: wie ist das mit dem empörten beleidigtsein???

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treten sie zurück, frau wolff

Juli 8, 2007

und scheren sie sich ins 15. jahrhundert. da gehören sie hin!

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gegenaufklärung entert regierung

Juli 1, 2007

wo?

in hessen.

in form von?

karin wolff, kutusministerin ihres zeichens.

wie?

sie ebnet den kreationisten und damit extremistischen fundamentalisten den weg in den BIOLOGIEunterricht.

das ist der untergang des abendlandes!

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chucks korrekt binden - anleitung

Juni 28, 2007

chuck1.jpgchuck2.jpg
es kamen in letzter zeit ziemlich viele leute hierher, die sich wohl erhofften, eine anleitung für das korrekte schnüren von chucks zu finden und immer nur das blöde foto fanden. dem sollte nun abgeholfen sein. :-)

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zur neu gegründeten partei “die linke”

Juni 21, 2007

schreibt thomas e. schmidt heute einen interessanten beitrag in der printausgabe der “zeit”. auszug: “Was als Existenzgrund [für die linke] bleibt, ist die Gegnerschaft zu Schröders Agendapolitik. [...] Sie kann ihre Themen soziale Gerechtigkeit und Freiden nicht monopolisieren, nicht über sie verfügen wie früher mal die Grünen über das Ökologische. Deswegen ist die Linke auch keineswegs unbesiegbar. Man kann sie mit einer Politik bekämpfen, die Globalisierung so gestaltet, dass sie den Menschen Perspektiven eröffnet [...]. Die Grünen begaben sich einst auf den Weg des Erwachsenwerdens, heute muten sie ihren Wählern die Folgen zu. Die Linke wird das nicht tun, und das könnte ihre Halbwertszeit begrenzen. Wahlen gewinnt man dauerhaft, indem man Bürger anspricht, nicht an Verlierer appelliert.”

was der herr da schreibt, mag ja ganz interessant für das etablierte bürgertum bestehend aus union/fdp/spd/grüne sein und ein versuch, denen eine handhabe gegen die linke an die hand zu geben, aber: je weiter die lohnschere aufgeht und je größer das prekariat wird, desto größer wird auch das wählerpotenzial für die linke werden. und das haben die bürgerlichen alle - inklusive des zeit-schreibers - noch nicht kapiert in ihrer götzenhaften anbetung des neoliberalismus und der globalisierung wie sie derzeit läuft.