Archiv für die Kategorie ‘persönliches’

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Der Apfel fällt ein bisschen weg vom Stamm

Oktober 5, 2007

Bei mir ist es etwas anders als beim Che:

Ich steh’ mehr auf Cocooning als auf Repräsentation. Wobei das Ledersofa aus berufenem wie kritischem Munde mehr als positive Kritik bekommen hat: “Kinder, das ist so gut wie unsres. Hält bestimmt 30 Jahre. Dann hat es eine schöne Patina. Nur, musste es unbedingt rot sein? Und der Schwedenofen…hm. Ein offener Kamin wie unsrer wäre schöner…”

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Gut essen, besser trinken

Oktober 2, 2007

So lautete die Lebensdevise meiner griechischen X, die ich zu schätzen gelernt habe.
Jetzt im Herbst macht sich der Sammlerinstinkt vielleicht im Hirn des Menschen aus dem 21. Jahrhunderts bemerkbar, aber wir waren trotzdem nicht in Wäldern und Feldern zu Gange. Dafür aber unter anderem in einem Laden, den ich nur jedem empfehlen kann, der Gelegenheit hat, in der Schweiz einzukaufen: das Migros. War (ist?) eine Genossenschaft, die wirklich hervorragende Lebensmittel vertickt.

 

Cappelletti-, Tagliatelle-Tricolore, Pappardelle-Bärlauch, - Safran

Von der schönen und einst politisch einflussreichen Insel Reichenau gibt’s Gesundes

und schließlich auch Genussvolles wie diesen hervorragenden, spritzig-frischen, leichten Müller-Thurgau direkt vom Winzerverein:

Efcharisto, Lenaki!

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Das richtige Messer zur richtigen Zeit

Oktober 2, 2007

Ich hasse Messer, auf denen man “nach Laramie reiten” kann. Die Messer, mit denen ich arbeite, müssen scharf sein. Richtig scharf.

Bisher habe ich auf Karbonstahlmesser geschworen, wenn’s in der Küche drauf ankam. Zwar rosten die leichter und brauchen infolgedessen sehr viel Pflege, aber sie sind wesentlich leichter zu schärfen und härter als Edelstahlmesser. Die ich zwar auch besitze, aber eigentlich nur fürs Grobe verwende. Sobald es ans Filigrane geht, wie gesagt: Karbonstahl. Nix andres. Bisher.

Schon vor ein paar Jahren habe ich in guten Haushaltswaren- und Waffengeschäften etwas entdeckt, was ich faszinierend fand: Messer mit Keramikklingen. Sie sollten die guten Eigenschaften von Karbonstahlmessern haben, ohne ihre Nachteile mitzubringen, nämlich Rostfreiheit (logo!) und auch eine andere zuweilen unangenehme Eigenschaft: Karbonstähle nehmen gern Gerüche an. Und: die Klinge sollte bei fachgerechter Behandlung nahezu verschleißfrei sein. Bereits damals war ich drauf und dran, mir so ein Teil zu kaufen, aber: die wirtschaftliche Venunft hielt mich davon ab. Der Preis für ein einfaches Küchenmesser sprengte bei weitem meinen Rahmen.

Jetzt habe ich mir versuchsweise eines aus der mittleren Preisklasse zugelegt, weil ich doch neugierig war, wie sich mit einer Keramikklinge arbeiten lässt. Und ich muss sagen: erstaunlich. Es ist leicht und hervorragend zu handhaben, scharf wie der Teufel und einfach zu reinigen. Mal sehen, wie sich der erste Schnitt in den Finger verhält: denn auch das ist ein Zeichen für die Qualität eines Messers: Je sauberer der Schnitt, desto schneller schließt sich die Wunde und desto besser verheilt sie.

Sollte die Klinge halten, was sie verspricht, werd’ ich mir wohl von der Restfamilie pro Jahr eins dieser Messer wünschen und verzichte dafür auf alles andere…

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Herbstnachmittag am See

September 29, 2007

 

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Wie einst Paul Gascoigne

September 29, 2007

mache ich keine Aussagen über die Zukunft und gedenke, dies auch weiterhin nicht zu tun. Deshalb werde ich das elterliche Anwesen nicht im Bild zeigen* . Nur Blumen, Bäume, Büsche, Gras

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und die Hütte vom Nachbarn gegenüber, die gerade zum Verkauf steht…

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Soll so zwischen 800.000 und 1 Mio liegen. Interesse anyone?

*(Wer weiß, auf welche schrägen Ideen mancher “Hassi”-tragender Trottel so kommen könnte)
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Grün - Gold - Rot

September 25, 2007

Das sind nicht nur die Rastafarifarben, sondern auch die Farben des Herbsts.
Schon schön, wenn man sie im eigenen Garten genießen kann und ganz nebenbei noch allerlei Getier: Die Eichhörnchen sind fleißig und man hört sie die tauben von den guten Nüssen unterscheiden. Wie sie das machen? Ganz einfach: sie nehmen zwei und hauen sie gegeneinander. Dann hören sie, ob eine taub ist oder nicht. Auch Libellen in blau-schwarz und grün-schwarz schwirren noch überm Teich, die Grashüpfer tun, was man von ihnen erwartet und so manches Rotkehlchen scheint schon nach dem Futterhäuschen Ausschau zu halten.
Nebenbei kümmert man sich um den Garten und bereitet ihn langsam auf den Winter vor: Büsche schneiden, Büsche umsetzen, Rosen zurückschneiden, ein letztes Mal gegen das Unkraut wüten und die Wassertriebe, die über den Sommer gewuchert sind, entfernen. Das Bruderherz wird was zu tun haben, wenn es den Grünschnitt wegkarrt ;-) Schweinearbeit, zum Teil, aber auch wohltuend: den ganzen Tag frische Luft und abends siehst Du, was Du angerichtet hast. Und wenn’s Wetter gar zu schlecht ist: Was soll’s. Dann fährst Du kurz mal an den See, kaufst fangfrische Fellchen, frische Äpfel und Gemüse direkt beim Bauern auf der Reichenau und lässt’s Dir gutgehn, bei einem wunderbaren, gut gekühlten, trockenen Weißen. Das geht sowieso viel besser, wenn die Tourihorden, für die man am See schonmal ne Geschmackspolizei ins Leben rufen wollte, weg bleiben.

So lässt sich’s leben.

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Tag der neoliberalen Machtergreifung: 15.5.86

September 20, 2007

Mit diesem Tag waren Reagun*omics und Thatcherismus endgültig in der Bundesrepublik Deutschland angekommen. Was Thatcher in einem beispiellosen Arbeitskampf gegen die britischen Miners und Arthur Scargill durchgesetzt hatte, gelang Kohl mit Hilfe seiner CDU/CSU/FDP-Mehrheit und des gesellschaftspolitischen Versagers aber ansonsten untadeligen Richard von Weizsäcker mit einem Federstrich: die Entmachtung der Gewerkschaften. Ein Schlag, von dem sie sich bis heute nicht erholt haben. Die Rede ist vom § 116 AFG:… Read the rest of this entry ?

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Merkwürdig

September 6, 2007

wie mancher Blogger mit zweierlei Maß misst, wenn es um ihn selbst oder den anderen geht. Einerseits werden Blogkollegen massiv unter Druck gesetzt und mit Klage bedroht, wenn mal etwas weniger nett formuliert wird und damit zur Löschung ganzer Kommentare genötigt. Andererseits wird aber keine Gelegenheit ausgelassen, missliebige Personen massiv zu beleidigen und unter falsche Verdächtigung zu stellen, allerdings nicht ohne das Schutzwörtchen “mutmaßlich” zu verwenden. Und das nicht nur einmal, sondern mehrfach und immer wieder. Das ist clever, das muss man zugeben. Aber ob es so ehrenvoll ist, auf der persönlichen Ebene kräftig auszuteilen, ohne selbst auch einstecken zu können: Ich weiß nicht. Vollendet wird die Doppelzüngigkeit solcher Leute, wenn sie ihre Beleidigungen auf Blogs Dritter fortführen und von den dortigen Blogbetreibern unterstützt werden, indem diese sich auf “zulässige Meinungsäußerungen” berufen und die Beleidigung so herunter spielen. Da fällt einem dann nicht mehr viel ein und wenn man kein Prozesshansel sein will, ist man auch am Ende angelangt. Sei’s drum. Wie heißt es so schön beim Kollegen Balou: “Wenn man den Wind um die Nase nicht verträgt, sollte man lieber nicht bloggen.” Das sehe ich auch so.

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zypern impressionen - II

Juni 13, 2007

restaurierter verladesteg der aufgelassenen kupfermine bei polis

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zypern impressionen - I

Juni 13, 2007

nordwestküste bei pachyammon