
Nahles for Chancellor
September 19, 2008
Living in a World After
September 16, 2008Don’s praktischen Ratschläge sind immer gut und sollten Beachtung finden. ![]()

Blitzlichthaft beleuchtet: die Arroganz der Macht
September 15, 2008Ich war zwei Wochen vor Beginn des Konflikts um Südossetien in Tbilissi. Ich wohnte im Sheraton, einem der besten und teuersten Hotels der Stadt. Es war nicht voll belegt. Einige Touristen waren da und sehr viele amerikanische Militärspezialisten. Den Rangabzeichen nach handelte es sich um Angehörige von Luftwaffe und Raketeneinheiten.
Diese amerikanischen Militärs schienen ihren Aufenthalt in einem guten Hotel sehr zu genießen. Offensichtlich waren sie solche angenehmen Bedingungen und ein solches Luxushotel nicht gewöhnt. Trotzdem trugen sie Felduniform und fühlten sich nicht bemüßigt, ihre Paradeuniform anzulegen. Sie liefen zerknittert, aufgeknöpft und nachlässig herum. Die schöne alte Stadt Tbilissi war ihnen egal. Es war ihnen egal, dass die Gäste im Hotelrestaurant dem Abend und Niveau des Etablissements entsprechend gekleidet waren. Sie sprachen und lachten laut, dachten überhaupt nicht daran, dass jemand sie verstehen könnte.
Zu den Menschen um sie herum verhielten sie sich wie zu Wesen, die in ihrem Leben nicht existierten. Offensichtlich war ihnen Georgien vollkommen gleichgültig. Ebenso würden sie sich auf jeder x-beliebigen Militärbasis in den USA benehmen. Meinen Sie, die Georgier begegneten diesen Soldaten mit Sympathie?
Das ist kein georgienspezifisches Verhalten. Die Amerikaner benehmen sich im NATO-Hauptquartier in Brüssel genauso: Die Verbindungsoffiziere der NATO-”Partner” können ein Lied davon singen.

Lehman Brothers im Orkus
September 15, 2008Die Herren des Geldes tragen ihr Hab und Gut in Pappkartons aus den Kathedralen der Macht des Kapitalismus. Bilder, die einen schaudern lassen.
Larry Elliott vom Guardian erklärt sehr schön, woher die Misere kommt, was in Zukunft geschehen wird und was sie speziell für die City bedeutet:
people took the most reckless, stupid and greedy risks with other people’s money
Um diese Typen braucht man nicht zu trauern.

Steinmeiers lächerlicher Versuch
September 14, 2008
Bundeskanzler zu werden, findet selbstverständlich die volle Unterstützung seines ehemaligen Kochs: Schröder. Dass dieser Herr seine eigenen Ziele verfolgt, dürfte auch dem blindesten unter den Blinden klar sein. Denn Steinmeier führe als BK Kuschelkurs gegenüber Russland, offiziell kritische Positionen gegenüber den USA mit heimlicher Kooperation (CIA! Kurnaz!) und allumfassender Volksverarschung im Sinne Herrn (ab und zu) von Dohnanyis.
Dass sozialdemokratisch gesinnten Wählern diese Art von Kungelei nicht gefallen kann, ist klar wie Kloßbrühe und sollte dementsprechend gewürdigt werden:
KEINE STIMME FÜR DIEse SPD!

Die saubere Mrs. Palin
September 14, 2008Das Verhalten der Mrs. Palin in Alsaka scheint sich nicht wesentlich von dem der Bushs in Texas und Washington zu unterscheiden. Insofern passte die “Bulldogge mit Lippenstift” wohl gut in die Reihen der Hauptstadtrepublikaner und an die Seite des cholerischen Herrn Mc Cain…

Sarah Palin = Dan Quayle?
September 14, 2008Tut man Sarah Palin eigentlich Unrecht, wenn man sie für einen schwanzlosen Dan Quayle hält?

Alan Posener: Breaking The Rules?
September 13, 2008Ob sein Beitrag über Sarah Palin, die offensichtlich ziemlich ahnungslose und offensichtlich als Zuckerstückchen für die Reaktionäre Rechte ausgesuchte Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentin ausgesuchte Bulldoggin mit Lippenstift, bei allen Netzwerkern Wohlgefallen hervorruft? Nach deren Maßstäben ist er nämlich richtig antiamerikanisch, damit auch antizionistisch und sowieso antisemitisch. Was B. dem Posener ja kaum vorwerfen könnte, denn er ist ja kein verwaister Sohn eines ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Der “konfuse”, “hasserfüllte” “Depp”
September 11, 2008
Ein echter Antideutscher: Seine Durchweicht Hans-Adam II. von Liechtenstein
September 11, 2008Dass nicht nur fanatischer Kommunismus in Kombination mit bedingungsloser Israelschleimerei und Kriegsgeilheit, sondern auch jahrhundertelange Inzucht zu einer gewissen Gehirnerweichung und infolge dieser zu seltsamen Wahrnehmungen der BRD führt, durfte man heute den Gazetten entnehmen. Hans-Adam II., Fürscht von Liechtenstein ließ sich anlässlich der Bitte um Bereitstellung eines Kunstwerkes für eine Ausstellung des Jüdischen Museums Berlin folgendermaßen aus:
Die deutsch-liechtensteinischen Beziehungen in den vergangenen zweihundert Jahren gleichen einer Berg- und Talfahrt. Mit dem Zweiten Deutschen Reich befinden wir uns noch immer im Kriegszustand, da dieses untergegangen ist, bevor es mit uns Frieden schließen konnte, und das Dritte Reich ist Gott sei Dank untergegangen, bevor es seine Drohung in die Tat umsetzen konnte, das Fürstentum Liechtenstein “anzuschließen”.
Was die deutsch-liechtensteinischen Beziehungen betrifft, warten wir hier auf bessere Zeiten, wobei ich zuversichtlich bin, denn in den vergangenen zweihundert Jahren haben wir immerhin schon drei Deutsche Reiche überlebt, und ich hoffe, wir werden auch noch ein viertes überleben.
Vielleicht sollte man im AA berücksichtigen, dass der Fürscht und sein Sohn, der, was rüpeligen Ton und undiplomatisches Verhalten angeht, kaum von seinem weichhirnigen Vater zu unterscheiden ist, einem ziemlich lumpigen Raubrittergeschlecht entstammen und sie dementsprechend behandeln.
Was die Antideutschen angeht, haben sie einen Verbündeten aus der europäischen Hochinzucht gewonnen, dem sie vielleicht den Ehrentitel “Verdienstvoller Bluter für die Antideutsche Bewegung” verleihen sollten.

